Einbalsamierung

Nachteile für den Verstorbenen

Je stärker die Einbalsamierung, desto länger bleibt der Verstorbene seinem Körper verhaftet.
Nach den Büchern von Jozef Rulof

Sollen wir den Körper leicht einbalsamieren?

Wenn einer Ihrer Lieben stirbt, ist die Chance groß, dass der Bestatter Ihnen die obige Frage stellt.
Wenn Sie selbst sterben, werden Ihre Lieben mit dieser Frage konfrontiert werden.
Dann ist es gut, dass Sie wissen, was genau angeboten wird und dass Ihre Lieben wissen, was Sie gewählt haben.
Mit einer leichten Einbalsamierung kommt man dem Wunsch der meisten Menschen entgegen, den Körper eines Verstorbenen beim letzten Abschied so sehen zu können, wie man sich an ihn erinnert.
Die meisten Menschen sehen die Zeichen des Todes nicht gern, deshalb werden die durch eine leichte Einbalsamierung kaschiert.
Wären die negativen Folgen für den Verstorbenen bekannt, würde es nicht mehr zu Einbalsamierungen kommen.

Je stärker die Einbalsamierung ...

Früher kannte man lediglich die vollständige Einbalsamierung zur Mumie.
Heute gibt es auch leichtere Formen, auch Thanatopraxie genannt.
Leichte und schwere Einbalsamierung unterscheiden sich hauptsächlich darin, wie viel konservierende Flüssigkeit in den Körper eingeleitet wird.
Im Wesentlichen geht es aber um denselben Prozess: Der Zersetzungsprozess des Körpers wird verlangsamt.
Bei einer Mumifizierung wird dieser Prozess sogar ganz angehalten.
In den Büchern von Jozef Rulof wird erklärt, was genau geschieht, wenn wir sterben.
Beim Sterben und danach werden wir unser Gefühl aus unserem körperlichen Leben zurückziehen, um mit diesem Gefühl unser nächstes Leben aufzubauen.
Das kann im Jenseits sein oder wieder auf der Erde.
Wenn unser Körper auf natürliche Art und Weise in Zersetzung übergeht, kommen wir von alleine frei.
Durch eine Einbalsamierung wird dieses Freikommen jedoch behindert.
Je stärker der Körper einbalsamiert wird, desto länger bleiben wir an unserem Körper verhaftet.

Lebenslang für Mumien

Solange Mumien existieren, sind die betroffenen Menschen noch zu einem gewissen Grad im Gefühlsleben mit ihren mumifizierten Körpern verhaftet.
Wenn diese Menschen ins Jenseits hinübergegangen sind, fehlen ihnen diese Anteile des Bewusstseins in ihrer neuen geistigen Welt.
Etwas zieht sie immer wieder zur Erde zurück, und das ist ihr eigener Körper, der nicht in Zersetzung übergehen kann.
Wenn diese Menschen ein neues Leben auf der Erde bekommen, dann fehlen ihnen etliche Prozente an Gefühlskraft in ihrem neuen Leben.
Außerdem wird dieses Gefühl immer wieder zu dem Ort auf der Erde hingezogen, wo noch ihr Körper aus ihrem früheren Leben einbalsamiert liegt.
Wenn ihr Körper in mehreren Leben mumifiziert wurde, dann kann ihnen so viel Gefühlskraft fehlen, dass sie apathisch durch das Leben stolpern.

Verwandte Artikel

Der Prozess des Loslösens, der beim Verstorbenen im Gange ist, wird auch durch andere Maßnahmen beeinflusst, die an seinem oder ihrem Körper vorgenommen werden können.
Mehr Informationen hierzu finden Sie in den Artikeln „Feuerbestattung oder Erdbestattung“ und „Organspende und Transplantation“.
Der vollständige Prozess, dem der Verstorbene unterliegt, wird im Artikel „Sterben als Hinübergehen“ beschrieben.
Wohin der Verstorbene geht, wird im Artikel „Sphären im Jenseits“ beschrieben.

Quellen und Vertiefung