Gefühlsverbindung

mit allem Leben

Durch Gefühlsverbindung kann die Wirklichkeit und die Wahrheit allen Lebens wahrgenommen werden, bis zu einer vom eigenen Gefühlsgrad gesetzten Grenze.
Nach den Büchern von Jozef Rulof.
„... unsere erste Gefühlsverbindung im neuen Leben, die Verbindung mit unserer Mutter.“

Wahrheit

Im Artikel „Universelle Wahrheit“ wird über die Gefühlsverbindung gesprochen, durch die Jozef Rulof die universelle Wahrheit über alles zu empfangen in der Lage ist.
Was ist das für eine Verbindung?
Wie funktioniert die?
Und warum sollte er so die ultimative Wahrheit erfahren können?

Gefühl

Im Artikel „Gefühl wird dem Zustandekommen unseres Gefühlslebens nachgegangen.
Unser Gefühl ist nach Jozef Rulof entstanden aus allen Erfahrungen, die wir im jetzigen und in früheren Leben gemacht haben.
Alles, was wir in den früheren Leben gelernt haben, machte es uns möglich, mit viel Gefühl unser jetziges Leben zu beginnen.
Deshalb verfügen wir über eine angeborene Veranlagung für alles das, was wir uns in früheren Leben bereits beigebracht haben.
Bevor wir abermals geboren wurden, fielen wir in einen Tiefschlaf in der Welt des Unbewussten, wo alle Erfahrungen der früheren Leben in die Tiefe unseres Gefühlslebens versanken.
Deswegen haben wir in diesem neuen Leben keine bewussten Erinnerungen an frühere Leben und wir sind wieder bereit, neue Erfahrungen zu sammeln.

Mutter und Kind

Unser Leben beginnt, wenn wir als Seele in die befruchtete Zelle hinabsteigen.
Zwischen dem dritten und vierten Schwangerschaftsmonat ist unser kleiner Körper weit genug entwickelt, das Gefühl über das Hirn zu regulieren.
Dann „erwachen“ wir.
Von da an kann unsere Mutter uns fühlen.
Nicht nur aufgrund der Körperbewegungen, die wir machen, sondern auch durch die erste Gefühlsverbindung im neuen Leben, die Verbindung mit unserer Mutter.
Da wir als Seele schon ein reiches Gefühlsleben haben, bringen wir schon als ungeborenes Kind Gefühl in die Einheit mit unserer Mutter ein.
Wir fühlen uns gegenseitig und sind im Gefühl miteinander verbunden.
Was unsere Mutter fühlt und erfährt, müssen auch wir verarbeiten.
Fühlt sie betrübt ist oder böse, müssen wir das durchstehen.
Ist sie glücklich und aufgeregt, spürt sie unsere strampelnden Beinchen.
Manche Mütter fühlen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.
Sie können auch den Charakter erfühlen, den wir aus den früheren Leben mitgebracht haben und der entscheidend ist, ob sie es leicht oder schwer haben wird.
Sie gewinnt durch das Gefühl ihres Kind an Gefühl hinzu, ihr Gefühl wird während der Schwangerschaft reicher und voller und nimmt einen breiteren Raum ein.
Wenn wir dann geboren sind, kann es der Mutter Mühe bereiten, den plötzlichen Verlust des erweiterten Gefühls zu bewältigen.
Nach der Geburt kann die sich Gefühlsverbindung mit der Mutter andersartig fortsetzen und für viele Menschen hält diese Verbindung das ganze Leben lang an.
Dabei spielt auch eine Rolle, wie viel wir in den früheren Leben miteinander zu tun hatten, wodurch die Stärke der Gefühlsverbindung bestimmt wird.

Liebesbande

Wenn wir im Leben die große Liebe finden, erfahren wir eine neue Gefühlsverbindung.
In diesem Leben scheint diese neu zu sein, doch die Verbindung besteht schon seit Langem.
Meist kennen wir unseren heutigen Lebenspartner bereits aus früheren Leben und die gegenwärtige Beziehung ist lediglich eine Fortsetzung der vorherigen Verbindung.
Wenn wir uns zu bestimmten Menschen hingezogen fühlen, so ist bereits eine Verbindung aus früheren Zeiten in unserem Gefühlsleben aktiv.
Ist die Beziehung dann vollkommen harmonisch geworden, kann diese zum Bestandteil der universellen Liebe werden, die wir aufbauen.
Verbindet ein geistiges Band uns mit jemandem, so ist die Gefühlsverbing bereits deutlich ausgeprägt.
Das kann so weit gehen, dass Gefühle gegenseitig ausgetauscht werden, wie es bei Mutter-Kind- Beziehungen der Fall sein kann.

Telepathie

„Tele-patos“ bedeutet: Fernfühlen.
Dazu braucht es keine stoffliche Kommunikation, die Übertragung der Gefühle und Gedanken zweier Gefühlsleben erfolgt auf direktem Wege.
Da die Übertragung geistig erfolgt, müssen sich die zwei Menschen nicht physisch nahe sein, denn die Entfernung ist für diesen Vorgang unerheblich.
In den meisten Fällen, wenn es zu spontaner Telepathie kommt, geschieht dies bei Menschen, die durch ein geistiges Band verbunden sind, oder bei Mutter und Kind.
Aber es kann auch bei zwei einander unbekannten Menschen geschehen.
Doch gibt es auch Telepathen, die ihre Fähigkeit bewusst einsetzen, um damit Geld zu verdienen.
So ein Telepath sucht dann in einem Saal einen Menschen aus, von dem er etwas fühlt.
Er weiß nicht, warum er von bestimmten Menschen etwas fühlt, und mit anderen keinen Kontakt bekommt.
Jozef Rulof wurde erklärt, dass dies in Zusammenhang mit dem „Gefühlsgrad“ der Betroffenen stehe.
Dieser Grad des Gefühls ist das Maß an Liebe, das die Seele in allen ihren Leben entwickelt hat.
Bei Menschen desselben Gefühlsgrades liegt eine natürliche Telepathie, weil sie in derselben Gefühlsgruppe leben.
Deshalb kann der Telepath nur die Menschen brauchen, die zu seinem eigenen Gefühlsgrad gehören.

Altes Ägypten

In den Tempeln des alten Ägyptens wurde die Gefühlsverbindung mit Absicht entwickelt und eingesetzt, um das Leben besser verstehen zu lernen.
So lernte jeder Priester sich im Gefühl mit, zum Beispiel, einem Tier, zu verbinden, um wahrzunehmen, was das Tier innerlich empfand.
Je mehr sich der Priester im Gefühl mit dem Tier vereinen konnte, umso besser konnte er das Tier innerlich wahrnehmen und verstehen.
Damit er das Tier unmittelbar wahrnehmen konnte, musste sich der Priester leer machen.
Denn wenn man voller eigener menschlicher Gedanken und Gefühle ist, kann es nicht gelingen, das Gefühl eines anderen Wesens wahrzunehmen.
Das Sichleermachen ist selbst schon eine Kunst, als Priester widmete man sein ganzes Leben diesem Studium.
Und selbst dann erreichte man noch nicht viel, sofern man nicht bereits in den früheren Leben intensiv an seinem Konzentrationsvermögen gearbeitet hat.
War aber sein Konzentrationsvermögen auf volle Kraft entwickelt, war er in der Lage, im Gefühl das wahrzunehmen, was ein Vogel erlebte.
Der Prieser fühlte sich dann so, als wäre er ein Vogel geworden, in ihm kam das Gefühl auf, fliegen zu wollen.
Er fühlte dann genauso wie ein Vogen, wie die Flügel zu gebrauchen sind, um vom Boden abzuheben.
Zum Schluss gelang es ihm, so sehr mit dem Vogel eins zu sein, dass er ihn zu dem Ort fliegen lassen konnte, den der Priester in seiner Konzentration fixierte.
Stellte der Priester seine voll entwickelte Konzentration auf Menschen ein, konnte er nicht nur wahrnehmen, was der Mensch dachte und fühlte, sondern er konnte auch tiefer in das Gefühlsleben hinabsteigen.
Da alle früheren Leben im Gefühl aufbewahrt sind, konnte er ebenfalls die früheren Leben anderer verfolgen.
Daher begaben sich die Priester auf die Suche nach kleinen Kindern, bei denen sie entwickelte geistige Kräfte wahrnahmen, um sie für die Priesterausbildung in den Tempel zu holen.
Auf dem Wege lebenslangen Konzentrationstrainings arbeitete das alte Ägypten daran, begabte Priester heranzubilden, in der Hoffnung, tiefer in die geistigen Welten vor und nach dem Tod vorzudringen und sie zu entschleiern.
Ihrem Weltbild nach wird das Leben nach dem Tod von Göttern regiert.
Sie hofften auf Inspiration durch die Götter, um die Lebenswetten tiefer durchdringen zu können.
Die begabten Priester durften nichts lernen, damit die Inspiration der Götter rein durchkommen konnte, ohne dass sie von der irdischen Persönlichkeit verzerrt wurde.
War der Priester in den Zustand göttlicher Inspiration gekommen, musste er sich im Gefühl öffnen, eine Blume oder ein Baum zu sein.
Durch die innige Gefühlsverbindung begannen die Priester das Leben von Bäumen und Tieren, von Sonne Mond, Sternen und Planeten zu schildern.
Sie fühlten, dass alles Leben zu ihnen sprach, und sie erlebten alle Lebensformen als eine Persönlichkeit.
Vogel, Blume, Stein, Tag, Nacht, Stunde, Sonne, Mond, Sterne und Planeten wurden deshalb im ägyptischen Weltbild als Götter verehrt.
Es war das Zeitalter der Götter, in das Ägypten versunken war, ein Jahrhunderte währendes Zeitalter.
Ein Brocken Stein hatte für den Ägypter eine göttliche Bedeutung, alles konnte mit den Priestern sprechen und kam in den Gottesstatus.
Und das Volk betete die Götter an, da der einzelne noch kein hohes Maß an individuellem Bewusstsein entwickelt hatte.
Auch die Priester, die all diese Götter deuteten, wurden als Gottheiten verehrt.
Niemand zweifelte daran, dass sie die geistige Wirklichkeit wiedergaben.
Doch die Priester in Ägypten konnten nicht akzeptierem dass ihnen von Menschen geholfen wurde, die auf Erden gestorben waren und jetzt in der geistigen Welt ihr Wissen von Leben und Tod ausgebreitet hatten.
Sonst hätte ihre Macht über die Erscheinungen in Gefahr geraten können.
Die Priester wollten alles selbst erleben und akzeptierten keine Führung von Menschen, die gestorben waren, wenn auch alle jene „Meister des Lichts“ waren, deren geistiges Bewusstsein dem der Priester weit übertraf.
Die Priester hielten ihren Gottesstatus für zu kostbar und genossen die Macht, die bei der Beherrschung der geistigen Kräfte dazugehörte.
Daher bedeutete ihr Gefühlsgrad für sie eine Schranke, die für sie unpassierbar war, da sie ständig ihr eigenes Ansehen über eine geistige Erweiterung stellten.
Schließlich hatten sie sich in ihrer Macht verloren und die weiße Magie wurde schwarz.
Ägypten verfiel der Finsternis und die ganze Kultur wurde von den finsteren Kräften zerstört, denen sich die Priester übergeben hatten.
Gewalt und Betrug gewannen die Oberhand und ein Tempel nach dem anderen ging zugrunde.
Letztlich blieb nur das Wenige, was in Hieroglyphen aufgezeichnet worden war, von dieser großen Kultur übrig.
Der Rosenkreuz-Orden rettete, was zu retten war, verschleierte aber die wirkliche Bedeutung dessen, was die Priester empfangen hatten.
Dadurch ist die geistige Wahrheit zu einem großen Geheimnis geworden, einem Mysterium über Leben und Tod.
Die Priester hatten ihre Methoden mit ins Grab genommen, und was davon übrig blieb, war nicht ausreichend, um verstehen zu können, was ihre Gefühlsverbindung mit allem Leben an Weisheit hervorgebracht hatte.

Inspiration

Auch vor und nach dem alten Ägypten haben die Meister des Lichts viele Menschen inspiriert, die sich für den Fortschritt der Menschheit einsetzten.
Die Meister geben über eine Gefühlsverbindung mit einem irdischen Menschen Wissen durch, das ihn weiterhelfen kann.
Wissenschaftler und Künstler können dadurch große Schritte nach vorn machen, die größten Entdeckungen hat die Menschheit dieser Inspiration zu verdanken.

Jozef Rulof

Im Buch „Zwischen Leben und Tod“ werden die früheren Leben von Jozef Rulof im alten Ägypten beschrieben.
Er entwickelte sich dort zu dem begabten Priester Dectar, der eine innige Gefühlsverbindung mit allem Leben aufzubauen lernte.
Während seines letzten Lebens als Jozef Rulof in den Niederlanden waren die Gefühlsverbindungen der Leitfaden für seine Entwicklung.
Er fühlte, dass es ein sehr starkes Band zwischen ihm und seiner Mutter Crisje gab.
In seiner Biografie „Jeus von Mutter Crisje“ wird beschrieben, wie seine Mutter ihm im Gefühl half, sich bei allen Kräften, die er würde auffangen müssen, zu behaupten.
Darüber hinaus war noch eine andere aktive Gefühlsverbindung aktiv, die aus dem Leben nach dem Tod aufgebaut wurde.
Sein geistiger Leiter Alcar sorgte dafür, dass Jozef sich in seinér Jugend kein schulisches Wissen aneignete, damit weltliches Wissen in keinster Weise seine Begabung für geistige Gefühlsverbindungen dominierte.
Wenn Jeus in der Schule eine Frage beantworten musste, verschaffte er sich die Antwort durch Telepathie vom Lehrer, mit der Folge, dass schulisches Wissen keine Sekunde lang in sein Gefühlsleben auhgenommen wurde.
Die Gefühlsverbindung mit Alcar ist jahrhundertealt; im Buch „Das Entstehen des Weltalls“ wird den vielen Leben nachgegangen, die beide miteinander verbracht haben.
Sie waren Vater und Sohn, Freunde und Rivalen, und über alle Jahrhunderte hin hat sich ein inniges Gefühlsband zwischen ihnen aufgebaut.
Deswegen vertraut Jozef Alcar vollkommen und kann sich seiner geistigen Führung anheimgeben.
In Jozefs ersten dreißig Lebensjahren war Alcar darauf bedacht, dass Jozef keine irdische Bildung erfuhr, denn das weltliche Wissen ist auf Weitergabe von Gedanken anderer aufgebaut, und nicht auf eigene Erfahrung.
Statt dessen lehrt Alcar Jozef, das Leben in all seinen Erscheinungen zu lieben.
Mit der universelle Liebe verfügt Jozef nun über die Grundlagen für die Gefühlsverbindung mit allem Leben.
Wenn er das Leben in Liebe begegnet, kann das sich das Leben für ihn öffnen.
Als Jozefs Körper in voller Stärke entwickelt ist, dass er geistige Beseelung auffangen konnte, verstärkt Alcar Jozefs bewusste Gefühlsverbindung mit allem Leben.
Alcar verbindet sich mit einer Lebensform und verstärkt anschießend in Jozef dieses Gefühl.
Auf diese Weise nimmt Jozef durch Alcar das Leben im Zustand erhöhter Sensitivität wahr.
Während einer solchen bewussten Gefühlsverbindung muss Jozef das eigene Denken ablegen, sonst kann er das andere Leben nicht unmittelbar wahrnehmen.
Gleichzeitig muss aber auch im gewissen Maße weiter an seinen eigenen Körper denken und ihn mit geistiger Kraft versorgen, denn sonst würde der Körper das Bewusstsein verlieren.
Wenn Alcar Jozef mit Mutter Wasser verbindet, bekommt Jozef das Gefühl, Wasser sein zu wollen, sodass er ins Wasser gehen will.
Hielte Alcar ihn dann nicht auf, würde Jozef in den Kanal gehen und ertrinken, weil Jozef in diesem Moment vergisst, dass sein Körper unter Wasser nicht atmen kann.
Im alten Ägypten sind viele Priester in den Nil gegangen und ertrunken, weil sie die Gefühlsverbindung aus eigener Kraft erlebten und diese Verbindung ihr eigenes Bewusstsein beherrschte.
Verstärkt Alcar die Gefühlsverbindung mit einem Vogel, fühlt sich Jozef wie ein Vogel.
Und wenn Jozef dann oben in der Höhe wäre und im Gefühl seine Flügel ausstreckte, würde er abstürzen, denn er vergißt, dass sein irdischer Körper nicht fliegen kann.
Auf diese Weise sind im alten Ägypten sehr viele Priester verunglückt.
Verbindet Alcar Jozef in einem Rosarium mit einigen Blumen verbindet, nimmt Jozef wahr, dass die Blumen zu seinem Gefühl sprechen.
Und verstärkt Alcar die Gefühlsverbindung noch, nimmt Jozef dieses Sprechen noch inniger wahr, als wenn die Blumen gleichermaßen Wörter benutzten, um sich auszudrücken.
Alcar sorgt dafür, dass das Gefühl der Blumen zu geistigen Wörtern wird, weshalb Jozef ein inneres Gespräch mit ihnen führen kann.
Dadurch, dass er sich so in dieser Gefühlsverbindung auflöst, merkt er nicht, dass ein Mann und eine Frau auf der Bank neben ihm Platz nehmen
Diese Leute wissen natürlich nichts von der Gefühlsverbindung und hören Jozef ein Selbstgespräch führen, während er auf die Blumen starrt.
Als der Mann ihn ansprch, erkannte Jozef erst, wie komisch es auf andere wirken musste, und brach die Gefühlsverbindung ab, um ihnen im normalen Bewusstsein deutlich zu machen, dass er noch nüchtern handeln kann.
Wenn Alcar sich mit einem Stern verbindet, sorgt er dafür, dass Jozef das Leben als menschliches Sprechen erfährt.
Falls Meister Alcar diese Verbindung nicht regulieren würde, könnte Jozefs Körper es nicht verkraften.
In dieser Gefühlsverbindung dominiert das räumliche Bewusstsein des Himmelskörpers und löst die Willenskraft und Persönlichkeit eines Menschen auf der Erde völlig auf.
Aus eigener Kraft könnte Jozefs Nervensystem dieses Gefühl nicht auffangen und er wäre auf einen Schag geisteskrank oder würde in Ohnmacht fallen.
Indem Alcar die Gefühlsverbindung auf genau die Stärke einstellt, die der Körper aushält, ist es Jozef möglich, den Stern mit dem Gefühl wahrzunehmen und ihn sprechen zu hören.
Meister Alcar kann diese Gefühlsverbindung zulassen, weil er weiß, dass er danach Jozef auffangen kann.
Und wenn Jozef nicht über seine Erfahrungen sprechen könnte, würde noch nachträglich der Druck auf sein Nervensystem zu hoch sein.
Doch durch die Gespräche, die Meister Alcar und Meister Zelanus mit ihm darüber führen, und sie über seine Erfahrungen Bücher verfassen, bekommt alles das, was Jozef erlebte, mehr Raum, sodass er diese machtvolle Beseelung verarbeiten kann.
Die Meister selbst können diese Gefühlsverbing mit allem Leben leichter auffangen, da sie keinen stofflichen Körper mehr haben, der zusammenbrechen kann.
Daher konnten sie erst im Jenseits diese Gefühlsverbindung uneingeschränkt erleben.
Als sie im alten Ägypten Priester waren und diese Verbindung erleben wollten, verloren auch sie ihren irdischen Körper.
Die Meister regulieren die Gefühlsverbindung mit allem Leben, sodass Jozef auf Kontaktabenden jede Frage beantworten kann.
Würde Jozef das aus eigener Kraft tun, würde er augenblicklich die auf seinen Körper eingestellte Konzentration verlieren und bewusstlos umfallen.
Die Meister verbinden sich mit jeder Lebensform, damit sie jede Frage wahrheitsgetreu beantworten können.
Sie sprechen nicht mittelbar über die Lebensgesetze, sondern erleben in dem Moment, wenn sie darüber sprechen, dieses Gesetz und diese Lebensform, um deren Wahrheit zu beleuchten.
Die Meister halten diese Gefühlsverbindung auf dem Niveau der Seele einer Lebensform, sodass diese Seele zu Jozef sprechen kann.
Deshalb kann beispielsweise ein Tier Jozef erzählen, woher es stammt und welche Evolution es durchlaufen hat, weshalb es in dieser Lebensform diesen Körper annehmen konnte.
Jozef kann dann verfolgen, wo das Tier als Seele entstanden ist und wieviel Leben es erlebt hat, um so weit wie es jetzt ist zu kommen.
Als Seele hat jede Lebensvorm ihre ganze Evolution von der Entstehung bis zu heutigen Stadium erlebt, weshalb Jozef auf dem Wege der Gefühlsverbindung die ganze Evolution auch verfolgen und wahrnehmen kann, wie die Seele diese Evolution erlebt hat.
Durch die Verbindung erlebt er die Evolution in dem Moment in seinem Gefühl, sodass es kein verstandesmäßiges Wissen wird, sondern ein durchlebtes Wissen.
Acar lässt in so ihn erleben, wie sich die Meister das Wissen über alle Lebensformen zu eigen machen.
Auf die Art erfährt Jozef, wie sie sich ihr geistig-wissenschaftliches Wissen aneignen.
Aufgrund der Gefühlsverbindung weiß er auch, dass dieses Wissen der Wahrheit entspricht, weil er dessen geistige Wirklichkeit in dem Moment selbst erlebt.
Meister Alcar erläuterte ihm, dass diese Gefühlsverbindung erst auf voller Stärken von einem Meister durchgestanden werden kann, der die vierte Lichtsphäre im Jenseits erreicht hat.
In den ersten drei Lichtsphären muss man erst noch alles irdisch stoffliche Denken und Fühlen ablegen, denn dies steht dem Erleben einer geistigen Einheit mit einem anderen Leben im Wege.
Jozef wird als irdischer Mensch diese Ehrfurcht gebietene Weisheit zuteil, weil er der „Universität von Christus“ dient.
Dieser Orden der Meister bringt die Weisheit auf die Erde, die die Menschen benötigt, um geistig zu erwachen.
In den Büchern von Jozef Rulof wird der Kern dieser Weisheit beleuchtet, und erst in Zukunft werden sie ihr enormes Wissen in ausgebreiteter Form durchgeben können.
Damit dienen sie ihrem Mentor Jesus Christus, der in seinem Leben auf Erden die uneingeschränkte Gefühlsverbindung mit allem Leben erfahren hat.
Hätte der Mensch Ihn in jener Zeit verstehen können, dann hätte Er damals schon das ganze Wissen auf die Erde gebracht.
Doch die Menschheit war zu jener Zeit noch nicht so weit, und deshalb brachte Christus seine Botschaft dem Verständnis dieser Zeit nach zum Ausdruck.
Er sprach in Gleichnissen und brachte auf diese Weise in Liebe die natürliche Weisheit.
Christus sprach zu den sieben Graden des Gefühlslebens, sowohl zu den Menschen, die über weinig Liebe verfügten, als auch zu jenen, die viel Liebe besaßen.
Und er sprach zu jenen, die über wenig irdischen Wissen verfügten, wie auch zu jenen, die viel irdisches Wissen aufzuweisen hatten.
Er verwendete nicht die gewohnte stoffliche Sprache, denn sonst hätte das Evangelium keine geistige Kraft erlangt.
Aber er hat das Leben auch nicht in ganzer göttlichen Kraft zur Darstellung gebracht, sonst wäre er bereits schon früher ermordet worden.

Die Kosmologie von Jozef Rulof

Die Meister halten in den Büchern „Die Kosmologie von Jozef Rulof“ die besonderen Gespräche schriftlich fest, die Jozef mit allem Leben führt.
Diese Studienbücher setzen die vollständige Lektüre seiner anderen Bücher voraus.
Die Meister haben diese Weisheit auf die Erde gebracht, sodass wir als Leser allen Fundamentalgesetzen folgen und verstehen können.
Dadurch können wir fühlen, wie mächtig unser Leben ist, und vor allem auch, was in uns selbst noch erforderlich ist, um zu dieser Gefühlsverbindung zu kommen.
Wir können erkennen, wie viel stoffliches Denken und Fühlen wir noch ablegen müssen, bevor wir diese Gefühlsverbindung mit allem Leben erleben können.
Meister Zelanus legt den Zuhörern seiner Lesungen ans Herz, nicht schon auf Erden diese Gefühlsverbindung mit Sonne und Mond erleben zu wollen.
In unserem irdischen Leben kommt es im Gegenteil darauf an, weiter normal zu denken und sich darum zu kümmern, dass wir immer mit beiden Beinen auf der Erde stehen.
Meister Zelanus sagt, dass wir uns nicht einzubilden brauchen, einen Planeten sprechen hören zu können, das ist ganz und gar unmöglich.
Aber anhand der Bücher von Jozef Rulof können wir jetzt wohl schon nachsinnen, wohin wir unterwegs sind.
Angesichts dessen, dass wir durch unser Denken und Fühlen jetzt schon die Sphären des Lichts in unserem Gefühlsleben errichten können, arbeiten wir, indem wir Liebe schenken, bereits an der Entstehung unserer universellen Gefühlsverbindung mit allem Leben.

Quellen und Vertiefung

Gefuhlsverbindung -- Bronnen