Gefühlsverbindung -- Quellen

Quelltexte zum Artikel „Gefühlsverbindung“ aus den Büchern von Jozef Rulof.
Nach den Büchern von Jozef Rulof.
Das Lesen dieser Quelltexte setzt die Lektüre des vorstehenden Artikels „Gefühlsverbindung“ voraus.

Mutter und Kind

Zwischen dem ersten und vierten Monat erwacht das Kind im Mutterleib:
Die direkte Bewusstwerdung nimmt das Embryo zwischen dem dritten und dem vierten Monat an.
Der Kreislauf der Seele, 1938
Als Jozef Rulof im Mutterleib erwachte, spürt seine Mutter Crisje durch ihre Gefühlsverbindung, dass sie ein besonderes Kind unter dem Herzen trägt.
In diesem Augenblick sieht Jozef Rulofs geistiger Leiter Meister Alcar, bei wem Jozef reinkarniert ist:
Die Seele lebt in der Mutter und er sieht die Mutter vor sich, die Mutter fühlt nun bereits und sagt es dann auch, dass sie jetzt ein besonderes Kind trägt.
Dieses ist anders als die anderen, die sie hat.
Sie fühlt es an den Tritten des Kindes und an den Gefühlen, die sie durch dieses Einssein erlebt.
Für sie ist es ein Gesetz: Dieses Kind hat etwas!
Geistige Gaben, 1943
Meister Alcar erläutert Jozef später, dass die Mutter während der Schwangerschaft aufgrund der Gefühlsverbindung mit ihrem Kind im Zustand erhöhter geistiger Kraft leben kann.
Nach der Geburt muss sie auf diese erhöhte Gefühlskraft verzichten:
Wir wissen, dass sich der Geist mit einem Geist verbinden kann.
Dieses Gefühl ist auf Gefühl hin abgestimmt, was Liebe bedeutet.
Befindet sich die Mutter in gesegneten Umständen, ist eine Verbindung mit einem anderen Wesen, mit einer anderen Gefühlskraft zustande gekommen.
Ist dir das klar?
Diese Verbindung währt neun Monate.
Sie befindet sich also in einem Zustand erhöhter geistiger Kraft durch das Wesen, das sie in sich trägt.
Darauf komme ich gleich zurück.
Wenn das Kind geboren wird, fühlt die Mutter, dass ihr etwas wegnommen wird; was es ist, kann sie nicht erkennen, sie kann es auch nicht in Worte fassen.
Doch uns ist es bekannt und wir wissen, was ihr genommen wird.
Viele glauben, dass das Geborenwerden des Kindes, das Seltsame, das sie vermissen, Gefühlskraft ist.
Es hat jedoch eine andere Bewandtnis, und zwar die: Es ist die erhöhte Gefühlskraft, die zeit ihrer Verbindung mit dem Kind in ihr war.
Es war also die Gefühlskraft dieses Wesens, das ihr dieses Gefühl gab.
Begreifst du, was ich meine?
Es ist das Glück, die große geistige Kraft dieses Wesens.
Ein Blick ins Jenseits, 1936

Liebesbande

Mutter Crisje und ihr Sohn Jozef Rulof (in den Büchern André genannt) behielten auch nach der Niederkunft eine starke Gefühlsverbindung.
Crisje konnte André erreichen, indem sie ihm ihre Gedanken zusendete.
Diese Verbindung wurde erst beendet, als André sich von allen irdischen Banden frei machen musste, um sein ganzes Gefühl für die Gefühlsverbindung mit allem Leben zur Verfügung zu haben.
Von dieser Zeit an sorgte sein verstorbener Vater, „der Lange“ genannt, für Crisje:
Wenn Crisje etwas für ihr Leben brauchte, sandte sie ihre Gedanken zu André und dann schickte André ihr einen Brief mit Geld.
Das ging jahrelang gut, wie von alleine, doch als Meister Alcar mit den Gesetzen begann und er sich vollkommen hingeben musste – damals also musste Crisje aus seinem Bewusstsein hinaus –, kam der „Lange“ zu André und ließ ihn wissen, dass Mutter etwas brauchte.
Die Meister forderten alles von seinem Leben, alles, auch die Liebe, das Band mit Crisje musste sich auflösen, diese Teilung würde ihn stören.
Und André hat auch das gekonnt, sonst hätte Meister Alcar nicht fortfahren können, das wäre nun der irdische Stopp gewesen, die Bremse für die umfassende Einheit, die er jetzt erleben kann, für die aber auch alles eingesetzt worden ist.
So, wie er mit dem Studenten und mit anderen Leben eins ist, war immer das Band mit Crisje, und diese Einheit ist durch ihre Liebe aufgebaut worden.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 4, 1944
Ein geistiges Band ist durch das entstanden, was wir einst in unseren früheren Leben taten:
Ein geistiges Band verbindet uns und wird uns noch geraume Zeit verbunden halten; doch dann werden sich unsere Wege trennen, sagt er, und ich sehe und weiß nun, was wir einst getan haben.“
Zwischen Leben und Tod, 1940
Wenn wir einen Menschen loslassen können, mit dem eine Gefühlsverbindung besteht, gehen wir in Ruhe der universellen Liebe entgegen:
Aber dieser Mensch, fühlen Sie wohl, im Allgemeinen ist der Mensch eingestellt auf: Ja, das ist von mir, das ist von mir und das ist von mir.
Ich kenne hier Leute auf der Welt, die sind so Ehrfurcht gebietend glücklich und die würden nichts und nichts anderes wollen; das ist es, dies ist es, wie?
Und hinter dem Sarg gehören sie nicht zueinander.
Dann gehen sie hinaus ...
Aber dann gehen wir auch ruhig zur universellen Liebe.
Frage und Antwort Teil 3, 1952
In der universellen Liebe fühlen wir einander geistig:
Ihr werdet immer, immer und immer wieder Euer Leben, Eure ganze Persönlichkeit für das Glück einsetzen müssen.
Nur für das Glück, „hinter dem Sarg“, nein, jetzt Liebe erleben zu können, Euch selbst jetzt zu dieser himmlischen geistigen Ruhe zu führen.
Wenn Ihr es einmal gekannt habt und Ihr verliert es ...
Ist es nicht wahr, dass Millionen Menschen hier auf der Erde, Männer und Frauen, sie haben einander gekannt, sie hatten einander lieb, plötzlich verschwindet einer von ihnen ...
Nun jammert die Mutter: „Ich habe keinen Halt mehr.“
Sie kamen zu André: „Nun bin ich allein, er war so gut, so gut, nun bin ich nichts.“
Seht Ihr.
Der Mensch wurde getragen.
Aber Ihr müsst nicht getragen werden wollen, Ihr müsst auf eigenen Beinen stehen können.
Die Großen wollen nicht getragen sein.
Denn wenn Verlust kommt, Ihr habt eben jenes Gefühl verloren; die geistige Liebe, die kennt keinen Verlust.
Reinkarniert jeden Augenblick für Eure Liebe.
Geht tiefer in Eure Frau, geht tiefer in Euren Mann hinein, akzeptiert einander, erlebt einander, führt einander zum geistigen Raum und habt Gerechtigkeit, wenn Ihr ihn bald neben Euch fühlen wollt, er ist da.
Wenn nun kein Kontakt besteht (Meister Zelanus klopft viermal auf das Mikrofon) und der Geist klopft (Meister Zelanus klopft wieder viermal auf das Mikrofon) und Ihr hört dieses Klopfen nicht, weder stofflich noch geistig, aber er ist da, dann sagt der Hellseher: „Ich sehe eine Erscheinung, die sieht so und so aus.“
„Mein Mann.“
„Ja, er geht bereits sechs Jahre lang hinter Euch her.
Ihr fühlt ihn nicht, Ihr seht ihn nicht.“
Seht Ihr.
Ihr wolltet ihn auf der Erde nicht fühlen, auf der Erde nicht sehen.
Auch wenn er vor Euch im Stuhl sitzt, auch wenn Ihr für ihn kocht.
Auch wenn Ihr das Geld verdient, Erschaffer, Mann, für sie, Ihr kennt einander nicht.
Ihr wollt nicht reinkarnieren für Eure Persönlichkeit, für Euer Wohlwollen, Eure Milde, Eure Ruhe, Eure Vater-, Eure Mutterschaft.
Eure gesamte Persönlichkeit liegt an Ketten fest.
Vorträge Teil 2, 1951

Telepathie

Telepathie ist das Einssein von Gefühl zu Gefühl:
Beispielsweise, wenn jemand von einer dahingegangenen Person angerufen wird, geschieht das dann durch Kontakt mit den Gefühlen der beiden oder spricht der Erste wirklich?“
Jozef sagt: „Haben Sie die Bücher „Geistige Gaben“ gelesen?
Gelesen und verstanden, was die Meister über Hellhörigkeit sagen und über das Sehen, über das Einssein von Gefühl zu Gefühl?
Dann wissen Sie es schon, denn das ist es!
Das ist Denken und Aussenden, Empfangen und Erleben und Sie wissen es sofort.
Genau das, was der andere Mensch aussendet – und nichts anderes – nehmen Sie in sich auf, und dies ist die natürliche Telepathie und nichts anderes!
Es ist das reine Abstimmung-Finden auf den anderen Menschen, das Offensein für das Gefühl, Aussenden und Empfangen, was möglich ist, weil der Mensch genau wie das Tier diese Möglichkeiten besitzt und (er) nun eins ist mit dem Leben.“
Frage und Antwort Teil 1, 1950
Jozef Rulof erlebt die Telepathie des Raumes:
Frage aus dem Saal: „Machen Sie das auch, Herr Rulof, wenn Sie eins sind mit dem Leben?“
Jozef antwortet: „Sie wollen wissen, wie ich nun all diese Weisheit erlebe, wenn diese Einheit zustande kommt?
Das ist es doch?
Meister Alcar legte dafür erst die geistigen Fundamente.
Ich darf und kann sagen: Ich bin kosmisch bewusst geworden.
Und es ist großartig, wenn Sie das erleben können.
Das ist dann auch die räumliche Einheit, die räumliche Telepathie, es ist das kosmische Einssein mit allem Leben Gottes!
Frage und Antwort Teil 1, 1950
Jozef kann sich Weisheit nur bis zu der Grenze aneignen, wo sein eigenes Gefühlsleben endet:
Bis an die Grenze meines eigenen Gefühlslebens!
Das fühlen Sie sicherlich und das soll heißen, dass kosmisches Bewusstsein noch nicht die Allwissenheit besitzt, welche die Meister wohl besitzen, die hier auf der Erde aber beinahe nicht zu verarbeiten ist.
Frage und Antwort Teil 1, 1950
Auch der Telepath ist auf seinen eigenen Gefühlsgrad beschränkt:
Ihr Telepath erlebt diese Empfindsamkeit, denn er verrichtet hierdurch seine Aufträge und hat mit diesem Erfühlen das Höchste erreicht.
Auch er stellt sich auf seine eigene Art ein, aber sein Erfühlen ist geistige Kunst geworden.
Er macht es, um Ihnen einen angenehmen Abend zu bescheren.
Der Telepath ist in diesem Erfühlen mit dem anderen Leben zur Einheit gekommen und übernimmt nun Gedanken.
Aber es geschieht manchmal, dass er falsch fühlt und keinen Kontakt hat.
Er steht jetzt vor der anderen Art, einem höheren Lebensgrad, und dieser ist zu ätherisch für ihn.
Nun muss er seine Machtlosigkeit akzeptieren, es ist die Grenze seines Fühlens und er macht Fehler.
Sein Fühlen geht nun durch Sie hindurch, es kommt keine geistige Einheit und trotzdem hätte er Ihre Gedanken erfühlen müssen.
Geistige Gaben, 1943
Hellseher, Wahrsager und Psychometristen machen viel Aufhebens davon, die Hellsichtigkeit durch Telepathie ist jedoch ganz normal, denn Hunde und Katzen haben sie auch.
Und viele Menschen haben schon einmal ein Vorgefühl davon gehabt, dass jemand kommt:
Sind Sie mit einem anderen Grad verbunden, zum innerlichen Einssein gekommen, dann kommt die telepathische Verbindung zustande, was das Zur-Einheit-Kommen von Gefühl zu Gefühl bedeutet, und dann übernehmen Sie diese anderen Gedanken.
Aber auch hierin erleben Sie Ihre eigene natürliche Grenze.
Und das erleben viele Menschen.
Wenn es geschieht, sind Sie in Harmonie mit jenem anderen Leben.
Manche Menschen erleben dies unbewusst, Ihre Hellseher und Wahrsager, Ihre Psychometriker machen es bewusst und suchen jetzt nach dieser innerlichen Einheit.
Sind Sie von einem anderen Lebensgrad, dann scheitern sie an Ihnen und sind machtlos.
Anhand vieler Beispiele kann ich Ihnen dies zeigen und Ihnen deutlich machen, dass auch Sie diese stoffliche Hellsichtigkeit besitzen, denn Ihr Hund und Ihre Katze haben es auch.
Fühlen die Tiere nicht im Voraus, dass Sie sich nähern?
Beweisen Sie Ihnen nicht, dass sie sehr stark auf Ihr eigenes Leben reagieren?
Sagt man nicht: Wenn sie sprechen könnten, würden sie es Ihnen sagen?
Es beweist, dass die Tiere erfühlen.
Warum sollten Sie als Mensch diese stoffliche Hellsichtigkeit dann nicht besitzen?
Hier das Beispiel.
Sie sitzen ruhig in Ihrem Stuhl und lesen, doch plötzlich, sogar während des Lesens, bekommen Sie Gedanken und diese Gedanken sagen Ihnen, dass gleich jemand ankommt.
Sie wissen bestimmt, dass die betreffende Person kommen wird.
Kurz danach steht sie vor Ihnen.
Wie merkwürdig.
Die meisten Menschen finden es ganz normal, so etwas geschieht beinahe jeden Tag, jeder hat es, erlebt es manchmal.
Nichts Besonderes.
Geistige Gaben, 1943

Altes Ägypten

Jozef Rulof lebte in einem früheren Leben als Priester Dectar im Tempel der Isis:
Dectar lebte im Alten Ägypten, im Tempel der Isis.“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 3, 1944
Er kam zum Tempel, als er noch sehr jung war, denn die Priester hatten ihn entdeckt.
Sie hatten erkannt, dass er schon als Kind einen Vogel zurückrufen konnte, ein Zeichen dafür, dass er dieses Konzentrationsvermögen bereits in früheren Leben aufgebaut hatte:
Dectar ging schon als Junge in den Tempel der Isis, weil die Priester ihn entdeckt hatten.
Er konnte einen Vogel zurückrufen und dann musste das Tier ihm zuhören.“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 3, 1944
Im Gefühl war er einem Vogel gleich:
Er wurde sozusagen wie dieser Vogel, er rief das Tier und wurde es zugleich, er zog das Tier zu sich durch Liebe, Gefühl, durch die okkulten Gesetze.“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 3, 1944
Im alten Ägypten beherrschten die Priester die Tiere durch die Kunst der Magie.
In seinem Leben als Jozef Rulof hatte er eine Gefühlsverbindung mit seinem Hund Fanny, die auf Liebe beruhte, und nicht auf Macht.
Nur wenn die Gefühlsverbindung auf Liebe beruht, ist sie harmonisch, andernfalls würde das Tier früher oder später den Gehorsam verweigern:
Damals machten wir das, also er, durch magische Künste, also nicht durch reine Liebe, denn das ist etwas ganz anderes.
Ich habe dasselbe mit Fanny erlebt.
Fanny hatte Menschengefühl.
Fanny gehorchte mir wie Unserem Lieben Herrgott, weil ich Fanny wurde.
Ich lebte in Fanny.
Fanny hatte damals nichts mehr zu wollen, aber durch Güte und Liebe kommst du so weit, sonst weigert sich das Tier früher oder später, zu gehorchen.
So kann man wilde Tiere zähmen.
Niemals durch Rauheit oder Härte, allein durch Liebe bekommst du mit allem Leben diese Einheit, weil nun das eine Leben zum anderen über Liebe spricht, und davor hat alles Leben Gottes heilige Achtung.“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 3, 1944
Die Priester des alten Ägyptens sorgten dafür, dass die Naturbegabten sich kein irdisches Wissen aneigneten, damit das Gefühlsleben unbelastet blieb.
Sie mussten ein offenes Gefühl haben, um ein Kanal für die Götter zu werden.
Wenn die Götter die Priester dann zur geistigen Beseelung führten, war man sich auch sicher, dass das Gesagte zu einer anderen Welt gehörte, da die Priester es im gegenwärtigen Leben nicht von einer irdischen Quelle haben konnten:
Die Priester im Alten Ägypten haben dies verstanden.
Die Priesterschüler oder Begabten durften nichts lernen, sie waren rein, nichts durfte das Seelenleben beeinflussen, aus Furcht, die astrale Beseelung werde keinen Durchgang finden können.
Erst dann war ein Priester dafür bereit, die geistige Beseelung empfangen zu können, und diese war wahrhaftig.
Hieran zu zweifeln war nicht mehr möglich.
Was nun gesprochen wurde, gehörte zu einer anderen Welt, die Götter sprachen durch diese reinen Kanäle und von Störungen durch eigene Sprache und Stil konnte keine Rede sein.
Geistige Gaben, 1943
Wenn der begabte Priester unter geistiger Beseelung stand, musste er sich für einen Baum und eine Blume öffnen, für alle Lebensformen, die dem menschlichen Leben etwas zu sagen hatten:
War ein Priester einmal zu dieser geistigen Höhe gekommen und hatte sein Sprechen verändert, dann konzentrierten sich die Hohepriester auf das Medium und forderten es in Gedanken auf, sich gänzlich anheimzugeben und das Gefühl, das in das Medium kommen würde, zu sich sprechen zu lassen.
Es musste sich nun für das öffnen, was ein Baum zu sagen hatte, für das, was eine Blume dem menschlichen Leben an Schönem geben konnte, und hierdurch kam das Medium zu universeller Einheit.
Nun bekam ein Baum Bedeutung.
Sonne, Mond, Sterne und Planeten, Nacht und Tag, die Stunde und die Sekunden wurden Götter, weil all jenes Leben sprechen konnte und eine eigene Allmacht repräsentierte.
Wie kann es anders sein, Ägypten versank in dieser Götter-Epoche und blieb jahrhundertelang darin, um schließlich für das bewusste Denken und Fühlen, die astrale Weisheit, zu erwachen.
Als das empfangen war, wurde das Göttertum einigermaßen verschwommen und die Schwarze Magie trat zutage.
In dieser Zeit bekam Ägypten das Bewusstsein von einem einzigen Gott, der alles regierte, aber die Priester wurden nicht mehr akzeptiert, Lüge und Betrug lebten sich aus.
Ägypten wollte diesen Fortschritt noch nicht akzeptieren.
Geistige Gaben, 1943
Durch die Gefühlsverbindung der Priester mit allen Lebensformen erlangten selbst Steine göttliche Bedeutung:
Es ist durch diese Beseelung gekommen, dass ein Stück Stein für den Ägypter eine göttliche Bedeutung bekam, aber dieser Stein hatte dann auch etwas zu ihrem Leben zu sagen.
Dass dies kein Bewusstsein ist, brauche ich Ihnen nicht zu sagen, Sie können jetzt mit Ihren Schultern zucken und finden es möglicherweise unbegreiflich, nichtssagend.
Aber die Menschheit war noch nicht so weit, dass sie Ihr Bewusstsein als Einzelner und als ein großes Volk besitzt, Ägypten würde hierfür noch erwachen müssen.
Am Ende dieses schrecklichen Kampfes verstand man dort erst, dass nur ein einziger Gott alles Leben im Raum regierte und nicht hunderttausend.
Und diese Entwicklung hat sich jede Seele aneignen müssen, denn es gehört zum astralen Bewusstsein, dem ewig Währenden!
Geistige Gaben, 1943
Der Gefühlsgrad beschränkt die Weisheit, die durch die Gefühlsverbindung empfangen werden kann:
Wer sucht, wird finden, das Gute oder das Böse, aber Ihr Gefühlsgrad wird sich weigern, zu empfangen, wenn Ihr Leben den erforderlichen geistigen Grad noch nicht erreicht hat.
Wenn Sie allerdings hierfür bereit sind, kommt das Alte Ägypten zu Ihrem Leben und auch für Sie bekommen Baum, Pflanze und Tier die reine Bedeutung, welche Gott diesem Leben gab, als Er es erschuf.
Geistige Gaben, 1943
Einige wenige begabte Priester erreichte das Höchste, und die empfangene Weisheit wurde in Hieroglyphen festgehalten.
Aber die Vorgehensweise, wie die Priester zu dieser Gefühlsverbindung kamen, nahmen sie mit in ihr Grab:
Die Priester fuhren fort und erreichten das Höchste, vom Raum aus wurde dann zu ihnen gesprochen und so wurde lehrreicher Stoff empfangen, und davon liefern die Hieroglyphen Ihnen den Beweis.
All ihre Methoden nahmen die Priester mit in ihr Grab, das Etwas, das von dieser Entwicklung übrig geblieben ist, reicht nicht, um das Hungergefühl des kleinen Insekts nach Entwicklung zu stillen.
Geistige Gaben, 1943
Wenn die Gefühlsverbindung inniger wurde und es so weit kam, dass der Priester das Leben sprechen hörte, dann war für die meisten Priester und Eingeweihten der Punkt erreicht, dass es für sie zu mächtig wurde.
Sie hatten sich dann aufgelöst in der Gefühlsverbindung, verloren ihr Bewusstsein und wurden beispielsweise zu Vögeln.
Da sie jegliches Bewusstsein bezüglich ihres eigenen Körpers verloren hatten, sprangen sie aus der Höhe ab, denn sie glaubten, wie ein Vogel fliegen zu können:
Viele Priester und Eingeweihte haben diesen Kontakt erlebt.
Aber als sie hörten, dass das Leben zu sprechen begann, bekamen sie Angst und verschlossen sich vor dieser Stimme.
Jedes Leben besitzt eine eigene Stimme und (ein eigenes) Timbre.
Wenn diese Eingeweihten den Mut und die Kräfte, natürlich das Bewusstsein gehabt hätten, wäre die Weisheit davon bereits lange auf der Erde gewesen, doch alle sind da, wofür sie lebten, zusammengebrochen.
Der eine lief ins Wasser, der andere meinte, er könne fliegen, und sprang von einer Höhe (hinunter).
Wenn das tierhafte Bewusstsein zu sprechen beginnt, also ein Vogel, und jenes Leben unter dein Herz kommt, denkst du sofort, dass du selbst fliegen kannst.
Jetzt ist nun die Frage, wo bist du in diesem Augenblick.
Stehst du auf einer Höhe, dann breitest du deine Flügel aus und willst fliegen, mit der bekannten Folge, dass du dich selbst vergessen hast und du zerschmetterst.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 1, 1944
Der Priester, der zum Höchsten vorstoßen wollte, blieb jedoch auf seinen eigenen Gefühlsgrad beschränkt, weil er alles von sich aus durchleben und kontrollieren wollte.
Der Priester war dann nicht mehr offen für die Weisheit, welche sein Wissen überstieg, und deswegen konnte sein Gefühlsleben fortan keine Erweiterung mehr erfahren.
Im Buch „Geistige Gaben“ wird dargelegt, weshalb Jozef Rulof mehr Weisheit empfangen konnte, da er sein Leben in den Dienst der Evolution der Menschheit stellte:
In den Tempeln von Britisch-Indien (Indien), Tibet, Ra, Re, Isis, werden diese Gesetze erlebt.
Der Adept muss sich viel aneignen, wenn er die Meisterschaft besitzen will.
Man hat darin unsere Höhe nicht erreicht und das ist auch nicht möglich, weil diese Priester selbst erleben wollen.
Ein Eingeweihter dort ist meistens aus eigener Kraft dorthin gekommen, doch er hat jetzt seinen Gefühlsgrad zu akzeptieren und kommt nicht über das hinaus, was wir dir durch die Bücher „Geistige Gaben“ erklären.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 1, 1944
Im alten Ägypten hat es lediglich ein begabter Priester zur allerhöchsten Medialität gebracht, alle anderen konnten das eigene Fühlen und Denken nicht hinter sich lassen, weil sie nicht dienen wollten:
Hierin erfahren wir die Göttlichen Gesetze und diese sind nur von den allergrößten Medien auf der Erde zu erleben.
Ein derartig begnadetes Menschenkind hat das Alte Ägypten gekannt, der Rest von all diesen Tausenden von Priestern erlebte das Universum der eigenen Beschränktheit, auch wenn jeder Priester sprechen lernte.
Dies gehörte zu seiner Entwicklung, denn die Götter forderten es.
Geistige Gaben, 1943
Die Priester begriffen, dass die geistige Inspiration nicht von ihnen selbst ausging, doch sie sahen sich außerstande, einen geistigen Leiter als Meister anzuerkennen, da sie sonst ihren Gottesstatus verloren hätten:
Es ist kein Wunder, dass ein Priester im Alten Ägypten wie eine Gottheit akzeptiert wurde, wenn das Leben eines Baumes, einer Blume und eines Vogels seine Ekstase steigerte, sodass die anderen, die zuhörten, ihr eigenes bewusstes-Ich dadurch verloren.
Niemand von ihnen zweifelte daran; das, was gegeben wurde, repräsentierte das Große von dem, was dahinter lag.
Dies lebte jedoch in der unsichtbaren Welt und wurde von einem astralen Meister repräsentiert; ihr Verständnis ging jedoch nicht so hoch und folglich verloren sie ihren Boden, erst später würden sie diese Tiefe kennenlernen.
Aber Jene Seite war damit beschäftigt, Fundamente für die gesamte Menschheit zu legen, hatte mit der menschlichen Entwicklung begonnen.
Geistige Gaben, 1943
Als die Priester merkten, dass sie ohne Führung nicht mehr höher kamen, schauten sie, was sie mit ihren erworbenen Kräften erreichen konnten.
Die Priester übten nunmehr ihre Macht zum eigenen Vorteil aus und stellten sich nicht mehr in den Dienst der geistigen Entwicklung der Menschheit.
Daraufhin mussten die Meister ihre Beseelung zurückziehen, woraufhin die Priester nicht mehr für eine geistige Erweiterung erreichbar waren.
Trotzdem haben die Meister damit das Fundament dafür gelegt, was später im „Zeitalter des Christus“ weitergeführt werden konnte:
Sicher, die Ägypter haben eine enorme Höhe erreicht.
Als die Priester jedoch begriffen, wozu sie in der Lage waren, vergriffen sie sich an den okkulten Gesetzen und lebten sich durch diese aus.
Da entstand die schwarze „Magie“ ... und die weiße Magie löste sich in der schwarzen Kunst auf.
Es wurde ein großes Chaos, ein geistiger Saustall in den Tempeln von Ra, Re und Isis und diese Leben begannen mit der geistigen Zerstörung, der Besudelung des Guten, all des Schönen.
Die Meister brachen nun einen kosmischen Kontakt ab, sie sahen damals, es war nicht mehr möglich, fortzufahren, das Böse im Menschen hatte für Jahrhunderte über sie gesiegt.
Das kennt man auf der Erde und von all dieser Weisheit blieb wenig übrig, ein großartiger Tempel wurde ein Schweinestall!
Des ungeachtet wurde vor 3800 Jahren trotzdem das Fundament für Ihr Jahrhundert gelegt!
Jeus von Mutter Crisje Teil 3, 1952
Die Rosenkreuzer versuchten noch etwas zu retten, doch sie machten die Weisheit zu einem großen Geheimnis:
Der Rosenkreuzer-Orden ist es, der rettete, was zu retten war, und danach wurde diese kosmische Weisheit ein großes Geheimnis, ein Mysterium von Tod und Leben.
Geistige Gaben, 1943
Die ägyptische Kultur hat Steinen eine göttliche Bedeutung zuerkannt.
Lange Zeit danach kam es in Kirchen zur Verehrung von Heiligenstatuen:
Der Verfall des Alten Ägypten ist rechtmäßig, gemäß den astralen Gesetzen erlebt, und stofflich unverstanden geblieben, aber dennoch transparent für jeden, der den Gott allen Lebens akzeptieren kann.
Für den Rest der unbewussten Menschheit behielt der Stein seinen göttlichen Wert weiterhin.
Für zahlreiche Menschen existieren noch viele Götter im Raum, hat alles Leben diese Bedeutung behalten.
Es ist für ihr Bewusstsein das natürliche Hineingehen.
Laut vielen Weisen ist dies die ursprüngliche natürliche Meditation.
Wer einen Baum erleben kann, erlebt Gott, den Gott allen Lebens.
Es ist das Gebet des natürlichen Kindes, das totale Verstehen der Gesetze Gottes, wovon alles Leben im Raum einen Funken besitzt und worauf alles Leben Abstimmung hat.
Als die Schöpfung einen Anfang nahm, hat der Gott allen Lebens Sich selbst gegeben und das wurde ursprünglich gefühlt und angebetet, und dies wird Sie als Mensch näher zu Gott bringen als das tote Heiligenbild, das zu fünfzig Prozent verschandelt ist.
Das Einzige, was Ihre Kirche Ihnen geben kann, ist ihr eigenes bewusstes Selbst, und sie erkennt dem Ding Allmacht zu, das zu Ihnen sprechen soll, das jedoch eine dauerhafte Verschandelung ist, mit anderen Worten, Ihre heiliggesprochenen Figuren sind nur ein schwacher Abglanz des Alten Ägypten; was Sie nun besitzen, ist die verfälschte Wirklichkeit und ohne Kraft.
Geistige Gaben, 1943

Inspiration

Auch der Künstler, der sich im Gefühl mit dem Leben verbinden kann, vermag dieses Leben wiederzugeben:
Was ist Inspiration?
Wenn der Maler seine Farbe beherrscht, seine Technik kennt, kann er sich loslassen und dann steigt er hinab in jenes andere Leben.
Das ist das Sich-vollkommen-Auflösen in der Kunst und das gilt darüber hinaus für alles Leben; das werden Sie wohl akzeptieren können.
Frage und Antwort Teil 1, 1950
Die Meister des Lichts inspirieren Erfinder, um der Menschheit zu dienen:
Jene Seite hat immer durch die geistige Inspiration gearbeitet, denn Tausende von Erfindern und Gelehrten haben ihr ihre Produkte und ihre Weisheit zu verdanken.
Erfinder zählen zumeist auf Inspiration, die ihnen dann auch gegeben wird, zumindest, sofern ihre Schöpfung unserem Leben und der Menschheit dient.
Sie schöpfen erst aus sich selbst, aus dem, was angelernt ist, danach betreten sie eine höhere Gefühlswelt, von wo ihr bewusstes Wissen kommen muss, um hierdurch die Erfindung, die sie erschaffen sollen, das irdische Licht erblicken zu lassen.
Geistige Gaben, 1943
Hierzu verband sich der Meister mit der Gefühlswelt des irdischen Gelehrten:
Auf dieser Seite lebte also der astrale Meister, auf der Erde Ihr Gelehrter, beide Gefühlswelten kamen nun zu geistiger Einheit und diese Erfindungen kamen zustande.
Über alle Jahrhunderte hat Jene Seite durch die Inspiration Hilfe gegeben.
Geistige Gaben, 1943

Jozef Rulof

Jozef Rulof hat seine Feinfühligkeit in seinem letzten Leben auf Erden nicht geschenkt bekommen.
Damit er diese Sensitivität erreichen konnte, hat er sich unter anderem im alten Ägypten in Dutzenden Leben auf das Verstehen der geistigen Wirklichkeit verlegt.
Meister Alcar und Meister Zelanus sorgten dafür, dass er zeit seines Lebens als Jozef Rulof (André) sich kein irdisches Wissen aneignete, damit er nicht stofflich dachte:
Wenn André, wenn Jozef Rulof, von Kind an ...
Wir beschäftigten uns bereits mit diesem Leben, als Jeus – Sie haben das gelesen – noch in der Mutter war.
Und wir haben diese Dinge getan, Meister Alcar hat diese Fundamente gelegt.
Immer wieder berührte er das Leben; das musste berührt werden, sonst hätte es zu viel stofflichen Raum in sich aufgenommen.
Jenes Kind durfte also gar nicht so leben, wie Sie es bekommen und empfangen haben.
Immer ein Klaps, eine Berührung; und wieder ein Fundament für die astrale Welt, für jetzt, für jetzt.
Also frei vom Stoff.
Durfte nichts lernen.
Alles, was Sie jetzt lernen, das fühlen Sie wohl, das muss über Bord.
Dann fühlen Sie sich stofflich, und dies würde astral, geistig bleiben.
Und noch diese Mühe, Fundament auf Fundament, dreißig Jahre lang.
Immer wieder nur diesem Leben hinterher.
Frage und Antwort Teil 6, 1951
In der Schule fühlt Jozef (Jeus) unfehlbar heraus, wann der Meister ihm etwas zu sagen hat, die verbleibende Zeit verbringt er damit, im Gefühl mit seinem Hund Fanny Streifzüge in der Natur zu unternehmen.
So sorgten sein Langer (Meister Alcar) und sein kleiner Freund José (Meister Zelanus) dafür, dass er sich keinen irdischen Stoff aneignete:
In der Schule, Crisje, sitzt er nur halb.
Er hat jetzt gelernt, wie er sich teilen kann und dadurch erlebt er diese Stunden.
Er wird unfehlbar spüren, ob der Lehrer ihn etwas zu fragen hat, die restliche Zeit benutzt er für seine Fluchten mit Fanny, weil in ihm etwas lebt und ihm sagt: Mach dir keine Sorgen, Jeus, du bekommst eine ganz andere Aufgabe für den Menschen und die Gesellschaft und eine Aufgabe Unseres Lieben Herrgotts.
Aber du wirst kein Pfarrer oder Pastor, du wirst ein „kosmisch“ Bewusster werden und das ist etwas völlig anderes, davon hat man hier allerdings keine Ahnung.
Herr Lehrer, Jeus wird ein „Sokrates“!
Er wird bald selbst an Sokrates vorbeifliegen, er wird dir Plato analysieren, er wird das Alte Ägypten zum trockenen und nüchternen Westen bringen, er wird Golgatha anders erleben und erfahren und dadurch seine Bücher schreiben.
Nun wird man sagen, aber gerade dann muss er doch lernen, aber das lass mal in den Händen von ihnen, seinem Langen ... und von seinem Freund José, und den vielen anderen, die ihm nachfolgen, für die Jeus dient und für die sein Leben erwachen wird!
Das alles kommt!
Jeus von Mutter Crisje Teil 1, 1950
Jeus holt sich telepathisch die nötigen Antworten von seinem irdischen Lehrer:
Er kann denken und dieses Denken verwendet er nun für Dinge, die er nicht weiß und auch niemals lernen wird.
Er stellt sich auf seinen Lehrer ein und nun weiß er es auf einmal.
Und das Verrückteste von allem ist, er kann auch jetzt noch mit Fanny in den Wäldern umherstreunen.
Der Lehrer sagt ihm, was er lernen muss, und jedes Mal hat er die Antwort bereit, aber sie kommt von einem anderen.
Er lernt nichts!
Durch die telepathische Übertragung schleppt Jeus sich höher hinaus.
Und der Rest sagt ihm, seinem Fühlen und Denken nach, nichts, und wenn sie seine kleine Persönlichkeit alljährlich auf die Waage legen, geht es knapp weiter.
Kein Gramm Bewusstsein mehr ist da, aber auch nicht weniger, sodass er es weiterhin gerade so schafft, er wird die Schule auf seine Art und Weise besiegen.
Ja sicher, Herr Lehrer, er hört zu, aber er ist für deinen trockenen Lehrstoff nicht offen, daran kann man nichts ändern, nichts!
Andere haben ihre Fundamente gelegt, seine Seele und Seligkeit bekommen übernatürliche Weisheit zu erleben und das würde man nun im Keim ersticken und das wollen sie nicht.
Jeus von Mutter Crisje Teil 1, 1950
Jozef und sein geistiger Leiter Alcar sind sich in vielen Leben begegnet.
So arbeiteten sie zusammen am Bau der Gizehpyramide, wo Alcar und sein Freund (Jozef) Rivalen in Sachen Liebe waren.
Zu der Zeit fühlte Alcar bereits, dass er einmal der Vater seines Freundes gewesen war, was sich danach noch einmal wiederholen sollte.
Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie ein inniges Gefühlsband aufgebaut:
Deshalb ist die Pyramide nicht vollendet, und das wollte ich dir erklären.
Jetzt fahre ich fort.
An diesem Bauwerk, André, habe ich mitgeholfen, wie ich schon sagte.
Hier lernte ich meinen Freund kennen.
Auf unserer letzten Reise sagte ich dir, dass er mir meine Liebe geraubt hatte.
Wir bekamen Streit und er griff mich an, woraufhin ein Kampf entstand.
Dabei stürzte er ab.
Einige Tage später starb mein Freund.
Er war achtundzwanzig Jahre alt geworden.
Ich wollte nicht töten, aber es war ein Aufeinandertreffen von Umständen.
Das jedoch war festgelegt, in den Sphären habe ich alles gesehen.
Im Augenblick, als das geschah, überfiel mich ein entsetzliches Gefühl.
Es war, als ob ich mein eigenes Kind getötet hätte.
Wir wissen jetzt, dass dem so ist, damals jedoch lag jenes eigenartige Gefühl und tiefe Rätsel in mir.
Mein ganzes Leben, bis zu meinem Tod, blieb dieses Gefühl und ich habe schrecklich gelitten.
Wir beide haben uns also wiedergetroffen, ohne es zu wissen.
Wir kehrten zurück in die astrale Welt und mussten warten, um erneut geboren zu werden.
Ich ging in mehrere andere Leben über und lernte meine Zwillingsseele kennen.
In meinem letzten Leben auf der Erde sah ich sie auch wieder, und du weißt, wer sie ist.
Wie gesagt, ich ging in mehrere Leben über, und in zweien traf ich ihn auf der Erde wieder.
Im einen war er mein Gebieter und ich sein Sklave.
Im jugendlichen Alter ging ich hinüber, ein wildes Tier machte meinem Leben ein Ende, aber sein Leben hatte ich gerettet.
Auch das habe ich dir erzählt und fahre daher fort.
Mein Stern bekam nun einen anderen Glanz, und seiner verblich.
Sein Weg war anders als meiner, denn er hatte noch wiedergutzumachen, während ich fast schon an meinem Ende angelangt war.
Ich war auf dem geistigen Weg weiter als er, wovon wir aber nichts wussten.
Dennoch musste ich noch viele Male auf die Erde zurückkehren, denn ich hatte mir noch nichts verdient.
Wieder vergingen Jahrhunderte.
Nochmals würde er mein Kind sein, aber dieses Mal sollte ich sein Vater sein.
Das ist der andere Zustand, von dem ich sprach.
Nun geschah auch das Wunder.
Sie, die einst meine Mutter war, wurde jetzt meine Frau und er unser Kind.
Das war in Jerusalem, ich war dort Kaufmann.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
In seinem Leben als Jozef Rulof lehrt Acar ihn, sein eigenes irdisches Denken abzulegen, um eine reine Gefühlsverbindung mit allem Leben angehen zu können:
Sie müssen Ihr eigenes Denken ablegen wollen, denn Ihr Denken ist irdisch, gesellschaftlich und hat nichts mit dem geistigen Denken zu tun.
Das musste Meister Alcar mir erst beibringen und ich konnte es, weil die Meister dafür die Fundamente gelegt hatten.
Welches, meine Damen und Herren, sind diese Fundamente?“
Frage und Antwort Teil 1, 1950
Die universelle Liebe ist das Fundament für die Gefühlsverbindung.
Jozef lernte es, seine Liebe zu vertiefen, indem er jahrelange als Heiler dem Wohle seiner Mitmenschen diente:
Indem er das Leben lieb hatte, meine Damen und Herren, legte Meister Alcar seine Göttlichen Fundamente für dieses Einssein.
Dürsten, hungern, erwachen zu dürfen ist es.
Pflichtgefühl, Freundschaft, also die echte, wir haben schon darüber gesprochen, dies alles führt Sie zur Liebe für das Leben und das wurde ich; durch das Heilen sind all diese Fundamente gelegt worden.
Ein einziger verkehrter Gedanke nun eines Heilers ... und er ist schon draußen, wird es niemals, denn da ist dann keine Liebe in jenem Leben für die Gesetze und die Krankheit.
Frage und Antwort Teil 1, 1950
Jozef lernt sich eins zu machen mit allem Leben.
Hierzu muss er in dem Augenblick vorübergehend sein menschliches Bewusstsein ablegen, anders wäre es ihm nicht möglich, das Leben direkt zu erfühlen.
Gleichzeitig muss er dennoch im bestimmten Umfang weiter an seinen Körper und sein Leben denken, andernfalls bliebe er körperlich nicht bei Kräften:
Wenn du dieses Einssein mit dem Leben Gottes empfängst, verlierst du dein Bewusstsein vorübergehend, und trotzdem musst du bewusst weiter an dein Leben denken.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Meister Alcar verbindet sich mit Wasser als Gefühlsleben und lässt Jozef dieses Leben im Gefühl wahrnehmen.
Jozef fühlt sich dann wie das Wasser selbst, so innig, dass er in den Kanal hineinlaufen will, um mit dem Wasser ganz eins zu sein.
In diesem Augenblick hält Alcar ihn zurück, damit Jozef nicht durch Ertrinken seinen Körper verliert.
Dasselbe geschieht, als er sich wie ein Vogel fühlt, wobei Alcar darauf achten muss, dass er nicht von hoch oben abspringt, weil er meint, fliegen zu können.
Jozef muss lernen, seine Aufmerksamkeit zu teilen, sodass er gleichzeitig die Gefühlsverbindung mit dem Wasser oder dem Vogel auf volle Kraft bringt und zugleich weiterhin an seinen irdischen Körper denkt, damit er nicht in Gefahr gerät.
Diese Konzentration muss er sich aneignen, bevor die Gefühlsverbindung vertieft werden kann.
Du hast das bereits mit Mutter Wasser erlebt.
Aber du hast uns nicht gesehen, du hast nicht gesehen, dass Meister Alcar dich anzog und dennoch abstieß, zurückzwang zur Erde, sonst wärst du ins Wasser hineingegangen und hättest dein Ertrinken akzeptieren müssen.
Ist das nicht einfach?
Und jetzt bist du eins mit einem winzigen Vögelchen.
Jenes Tierchen lehrt dich Fliegen, André, und du als Mensch springst von deinem Zweig ab, fällst und zerschellst!
Das muss erst überwunden werden.
Warum waren diese Alten Ägypter so verrückt?
Warum wollten auch sie vielleicht fliegen?
Warum gingen sie einfach so in die Wasser?
Kein Einziger kam lebend heraus, der diese Lebensgesetze erlitt, aber alle waren eins mit diesem Lebensgrad und verloren das zeitliche Dasein, kehrten jedoch zurück, um ihre Leben fortzusetzen.
Und das war möglich, André, weil sie dienten!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Im alten Ägypten kamen sie nicht weiter, weil sie keinen Meister akzeptierten, der ihnen weiterhelfen konnte:
Das haben wir uns im Alten Ägypten, in China und in anderen Tempeln in dieser Zeit angeeignet, erst auf dieser Seite lernten wir die Gesetze kennen und konnten dann erst feststellen, wodurch wir unsere Leben verloren hatten.
Aber wir gingen weiter, mein Bruder, und durften dieses Bewusstsein erreichen.
Was weiß man hier auf der Erde davon?
Nichts, aber es haben einige Kinder Gottes auf der Erde gelebt und sie waren so weit.
Hierdurch ist diese Kultur geboren, sonst hätten wir auf der Erde keine Tempel gekannt.
Und diese Gesetze muss sich jede Seele Gottes aneignen, das ist der Mensch!
Ich habe dir bereist gesagt, jetzt spricht das Leben von Mutter Natur zu deinem erworbenen Bewusstsein und das ist möglich!“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Das Leben von Mutter Natur hat keine menschliche Sprache gelernt, doch auf dem Wege der Gefühlsverbindung kann der Meister das Leben als Kraft und Energie hochziehen, sodass die für den Menschen erforderliche Worte aus dem menschlichen Gefühlsleben geholt werden:
Sie werden denken, ein Baum hat doch keine Sprache gelernt?
Die Antwort ist: In uns spricht das Gefühlsleben und jenes Gefühl kann mich in die eigene Existenz hinaufziehen.
Dann spricht das Leben eines Baumes als Kraft und Energie, als ein Teil von Gott.
Geistige Gaben, 1943
Später gab Jozef auf einem Kontaktabend solch eine Gefühlsverbindung mit einigen Blumen zurzeit des zweiten Weltkrieges wieder, als man in den Niederlanden den Hunger mit Zuckerrüben zu stillen versuchte.
Jozef redet mit Blümchen, seine Mitmenschen hingegen sind mit anderen Problemen beschäftigt:
So saß ich auf einer Bank, hier im Rosarium war ich gelandet und ich wusste nicht, warum.
Dort standen noch ein paar Blumen und ich sitze so und schaue und dort waren die Blumen dabei, mit mir zu reden.
Schöne Rosen, ein Gänseblümchen und eine Margerite.
Da hörte ich diese Blumen dort miteinander sprechen: „Ja, André, oh, wie herrlich es ist, der Mensch, der für unser Leben offen ist.
Darf ich dir von meinem Leben erzählen?
Wie findest du meine kleine Schwester?
Wie findest du meinen kleinen Bruder?“
Und das ging weiter, ging weiter.
Ich sage: „Ah, wie schön das doch ist, wie?
Aber ihr seid doch auch noch neidisch.“
Und es sitzen eine alte Frau und ein Herr neben mir, habe ich auch nicht gemerkt.
Dann sagt er: „Ja, mein Herr, und ein Brot Zuckerrüben, die tun Ihnen auch nicht gut.“ (Gelächter)
Ich sage: „Nein, mein Herr, das vertrage ich nicht.“
„Mein Herr, aber es ist ... Sie reden schon mit sich selbst, Sie sprechen über die Blumen.“
Ich sage: „Ja, mein Herr“, ich sage, „die Kinder Gottes, die sprechen zu meinem Leben“, ich war wie kindlich, ich war ein Kind, mein Herr.
Dann sagt dieser Mann: „Wir haben es noch kurz betrachtet, aber es ist nicht angenehm, neben Ihnen zu sitzen, denn man meint jeden Augenblick, dass man auch verrückt ist.“ (Gelächter) Dann sagt er: „Möge es Ihnen gut gehen, mein Herr, aber seien Sie vorsichtig, denn Hunger macht Sie geisteskrank.“
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Kurz danach holt Jozef seine Jugendpersönlichkeit Jeus hervor, um den Mitmenschen zu zeigen, dass er noch normal denken konnte und nicht wie ein Verrückter die ganze Zeit mit Blümchen plauderte:
Und so begegnete ich immer wieder Menschen, ich denke: ich geisteskrank?
Ach, ach, ach, und ich stand dort und ich denke: Na, gehe ich kurz zu Jeus; fort Blumen, fort Welt, fort Sonne, fort Mond.
Und dann stiefelte ich an diesem Herrn vorüber, ich denke: Die hole ich ein, diese alten Leute.
Ich sage: „Guten Tag, mein Herr, meine Dame.“
Ich sage: „Es ist doch kalt, finden Sie nicht?
Es ist wohl kalt, es ist frisch.“
Ich sage: „Nun gehe ich mal wieder nach Hause.
Ich bin lange genug umhergeschweift, eine Weile in der Natur.
Mein Herr, es ist das Einzige, was es noch gibt.
Sie sagen: „Sie sind geisteskrank, Sie sind psychopathisch“, aber es ist doch noch das Einzige, das Hinabsteigen ins Leben?“
„Ja, mein Herr, wenn Sie es so sagen; ich meinte wirklich, dass Sie verrückt seien.“
Ich stellte das kurz richtig, ich zeigte diesem Mann einmal, dass ich wohl bewusst war.
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Ungeachtet seiner geistigen Sensitivität achtet Jozef darauf, dass er stets vernünftig und fröhlich ist:
Aber bin ich nüchtern oder bin ich nicht nüchtern, mein Herr?
Ich habe mein frohes Gefühl, mein Gelächter – nicht den Trübsinn –, diese Lebensfreude, Jeus habe ich in allem bei mir mit dem: „Ja, mein Herr.
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Alcar verbindet sich im Gefühl mit einem Stern im Weltraum.
Er lässt Jozef den Stern so innig fühlen, dass Jozef es wie ein Gespräch unter Menschen erfährt.
Später begreift er, dass es der Mensch selbst ist, der den Stern dazu bringt, wie ein Mensch zu sprechen, wobei die Wörter aus dem menschlichen Gefühlsleben geholt werden:
Erfühle dies und du verstehst, warum ein Stern Bewusstsein bekommt.
Wir sind es jedoch selbst, durch die jenes Leben als ein Lebensgesetz zum menschlichen Sprechen kommt.
Und das ist immer wieder eine Offenbarung für dein Gefühl.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Bei einer Gefühlsverbindung mit einem Stern droht Jozef Gefahr, denn die geistige Beseelung eines Sternes ist für den menschlichen Körper viel zu stark.
Die makrokosmische Größe eines Sterns dominiert das Gefühlsleben eines Menschen, und würde die geistige Beseelung nicht gedämpft werden, bräche das menschliche Nervensystem zusammen.
Auch in diesem Fall müssen Alcar und Zelanus die Gefühlsverbindung regulieren, oder Jozef wäre sonst auf dem kleinen Balkon seiner Wohnung in Den Haag augenblicklich zusammengesackt, als das Leben (Wayti) zu ihm sprach:
Jetzt spricht ein Stern zu deinem Leben und redet von Wayti.
Aber verliere dein Bewusstsein nun mal?
Dann läuft dir in demselben Augenblick das Blut über die Lippen.
Es ist ja stärker als dein organisches Leben.
Wenn du für dein eigenes Leben bewusst bist, dann kann jenes Leben dich nicht erreichen.
Aber du verlierst dich und jetzt kommen diese Auren zu ein und derselben Welt und ein und derselben Bewusstwerdung, und das ist für den Raum, dass das eine Leben das andere aus der erworbenen Bahn reißt, und du siehst solch einen Stern oder Meteor durch den Raum (zu) fliegen.
Kommen wir also nun zu diesen räumlichen Einheit, dann lösen sich deine Willenskraft und deine Persönlichkeit auf und jetzt dominiert das räumliche, also makrokosmische Bewusstsein das unsere und wir haben nichts mehr einzubringen.
Als „Wayti“ dir zurief: Nun komm, André, hielt Meister Alcar dich auf den Beinen.
Zuerst musst du selbst beweisen, was du willst!
Das weißt du nicht, aber wir folgten dir, wir waren im „Wayti“ ... mein André, wir konnten dich auffangen und zugleich wieder wegstoßen, sonst wärst du da auf dem kleinen „Balkon“ bewusst ermordet worden.
Dein Blut hätte diese Mächte und Kräfte nicht auffangen können, das Nervensystem wäre zusammengebrochen und du wärst dort entweder in dich zusammengesunken oder aber geisteskrank geworden, und zwar schlagartig!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Jozef hat mit seinen Meistern geistige Reisen ins bewusste göttliche All unternommen, dem höchsten Stadium der Liebe und des Bewusstseins, zu dem jede Seele auf dem Weg ist.
Aufgrund dieser Reisen ist Jozef im Gefühl für alles Leben offen.
Zu einem Zusammenbruch unter der Gefühlsverbindung mit allem Leben wird es jetzt nicht kommen, da er geistig mit Meister Alcar und Meister Zelanus verbunden bleibt.
Derartige geistige Hilfe wurde im alten Ägypten nicht angenommen, weshalb die Priester dort zusammenbrachen und sie die Großen Schwingen, die höchste Gefühlsverbindung mit allem Leben, nicht erlangten.
Das wird nun das Einssein für alles Leben Gottes auf der Erde.
Und weil wir nun das bewusste Göttliche „All“ erlebt haben, bist du dafür offen, doch das kann nun nicht passieren, weil wir jetzt geistig eins sind, und das fehlte uns im Alten Ägypten, in jedem Tempel, sonst hätten wir dort bereits die Großen Schwingen gehabt.“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Dadurch, dass Jozef seine Erlebnisse mit seinen Meistern teilt, kann ihm jetzt nichts mehr passieren.
Sonst hätte Meister Alcar nicht einmal mit der Gefühlsverbindung begonnen, denn er wusste, dass Jozef dann Geisteskrankheit oder seinen leiblichen Tod zu erwarten hätte.
Aus eigener Kraft kann diese Gefühlsverbindung in voller Stärke nicht verarbeitet werden:
Und weil du diese Gesetze hinter dem Sarg erleben kannst und besprechen kannst, kann dir jetzt nichts mehr geschehen.
Sonst hätte Meister Alcar natürlich nicht weitergemacht, denn die Meister haben keine Lust, einem Kind der Erde Weisheit zu schenken, von dem sie wissen, dass da und da die Geisteskrankheit liegt und auf jenes Leben wartet.“
„Und das ist unwiderruflich?“
„Ja, mein Bruder, das ist unwiderruflich der Tod oder die Geisteskrankheit.
Millionen Menschen, Männer und Frauen, haben ihre stofflichen Leben verloren.
Aber sie waren noch nicht bereit und folgten also den Gesetzen aus eigener Kraft.
Dadurch, dass wir miteinander sprechen, kommst du komplett frei.
Ich sage dir jedoch, du bist so weit, sonst hätten die Meister diese Höhen nicht für unser Bewusstsein geöffnet.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Meister Zelanus braucht für sich selbst keinen stofflichen Körper mehr zu bewachen:
Mir kann hier nichts mehr passieren, weil ich mein stoffliches Leben nicht besitze.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Sollte er bei einer Gefühlsverbindung seine eigene Persönlichkeit verlieren, so hat er keinen stofflichen Zusammenbruch mehr zu befürchten:
Auch für unser Bewusstsein ist dies das Verlieren der eigenen Persönlichkeit.
Doch ich sage dir, wir können das stoffliche Zusammenbrechen nicht mehr erleben.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Wenn ein Zuhörer auf einem Kontaktabend Meister Zelanus eine Frage über den Mond oder den Mars stellt, verbindet er sich im Gefühl, um die Frage wahrheitsgetreu beantworten zu können, mit dem Planeten und erlebt dadurch die Wirklichkeit selbst.
Wenn ich nun denke und Sie stellen eine Frage über den Mond, über Mars, über diesen und diesen Planeten und ich gehe da hinein, dann muss sofort dieser Planet sprechen.
Fühlen Sie?
Und dann kommen wir zur Einheit, dann lösen wir uns auf.
Ich gehe und jenes Leben kommt in mich, das geht durch mich hindurch; bis ich sage: „Geh zurück.
Geh, und ruhe aus.“
So kommen wir zur Einheit.
Sie müssen also erleben, akzeptieren, und Sie müssen denken lernen; sich des Einsseins mit dem Leben Gottes, mit allem Leben um sich herum bemächtigen.
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Dazu ist Jozef aus eigener Kraft nicht in der Lage.
Er versuchte einmal eine Frage über die Sonne auf diese Weise zu beantworten:
Wer hat die Gabe?
Es ist kein einziger Mensch auf der Erde – wenn Sie in Kontakt mit der astralen Welt kommen –, der das hat, fünf Prozent Gaben besitzt.
Jozef Rulof hat nichts.
Und auch wenn er wollte, er kann das nicht.
Er bekommt Weisheit?
Gewiss.
Vielleicht denken Sie: Kann er dies selbst?
Er sagt es zu seinen Freunden.
In Den Haag versucht er es.
Er kommt, man stellt ihm die Frage. „Was ist die Sonne eigentlich für eine Kraft?
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Jozef verbindet sich im Gefühl mit der Sonne und augenblicklich fühlt er sein Blut versiegen, weil er die Beseelung der Sonne körperlich nicht verarbeiten kann:
Aber in dem Augenblick wird André eins mit der Sonne.
„Und in demselben Augenblick“, sagt er, „fühlte ich, wie mein Blut weglief.“
Sehen Sie?
Er kommt also zur Einheit.
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Deshalb erleben die Meister die Gefühlsverbindung mit allem Leben in voller Stärke und geben sie Jozef in der an ihn angepassten Stärke weiter.
Sie sprechen über Gesetze, deren Wahrheit sie durch die Gefühlsverbindung erkennen:
Warum müssen wir sprechen?
Das erkläre ich Ihnen jetzt.
Er könnte das nicht.
Weil, wenn Sie eine Frage stellen und sie betrifft den Raum, dann muss ich diese Einheit erleben.
Wir reden nicht abseits dieser Gesetze, wir sind in jenem Augenblick Gesetz!
Wir sind eins mit Sonne, mit Mond, mit Vater-, mit Mutterschaft, mit der Geburt, mit Geisteskrankheit.
Geisteskrankheit; Sie können kein Gesetz mehr aufnehmen, das Sie kennen, sonst sind wir eins mit jenem Leben.
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Für Jozef Rulof würde es Bewusstlosigkeit bedeuten, versuchte er es aus eigener Kraft:
Und wenn André, oder Jozef Rulof, das täte, dann würde er sich auflösen und die Macht, die Konzentration über alle Systeme, wäre gebrochen und er würde bewusstlos vor Ihnen, zu Ihren Füßen, hinschlagen.
Das passiert.
Sie lösen sich vollkommen auf.
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Bevor Jozef diese Gefühlsverbindung durch die Meister miterleben konnte, war es Alcar lediglich möglich, ihn über die Grundgesetze des Lebens und des Todes aufzuklären.
Dadurch, dass er Jozef mit der Seele einer Lebensform verbindet, kann Meister Alcar ihm viel mehr zeigen.
Hiermit kann Jozef auch die Entwicklung dieser Lebensform nachvollziehen, weil im Gefühlsleben aller Lebensformen die früheren Leben gegenwärtig sind, die gesamte Evolution, von der Entstehung an bis zum heutigen Stadium:
Übrigens, wenn wir der menschlichen Bewusstwerdung folgen, lernst du auch diese Gesetze kennen.
Meister Alcar hat dir die fundamentalen Gesetze lediglich für Leben und Tod erklären können, doch nichts von den Entwicklungsgesetzen erzählen können.
Aber wenn du diesen Gesetzen folgst, André, dann bist du eine Blume, bist du Wasser und wie ein Baum, jetzt bist du für den Raum Regen und Wind, Sturm und Blitz, doch dadurch kennst du jedes Gesetz und jedes Phänomen als Seele, Geist und Stoff und darüber hinaus alle Verdichtungs- und Ausdehnungsgesetze, wie wir (es) bereits für das Universum erleben durften.“
„Wenn wir also der Tierwelt folgen, dann erleben wir jeden Lebensgrad für das Tier?“
„Richtig, das ist es.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Unfehlbar wird das tierhafte Leben jetzt erzählen, wie es geboren ist.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Nur durch den Weltraum zu fliegen, dadurch kann Jozef das Leben nicht kennenlernen, die Wirklichkeit aller Lebensformen kann er nur durch das Einssein im Gefühl erleben:
Wodurch sollte das Leben Gottes als Mensch erwachen wollen?
Indem es durch den Raum hindurchfliegt?
Von einem Grad zum anderen fliegt und den Rest von Gott vergisst?
Ich sage dir, erst kommt dieses großartige universelle Einssein, und wer das bereits auf der Erde erleben kann, ist übernatürlich bewusst, und du hast es durch dein Gefühls-Bewusstsein bekommen.
Du kannst, wie ich schon sagte, zum winzigsten Leben Gottes auf der Erde sprechen und das Leben wird dir erzählen, zu welchem Gesetz und Lebensgrad es gehört.
Wir erleben das hier und wir müssen folgen, sonst kommen wir niemals zum räumlichen Erwachen.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Auch im Leben nach dem Tod lernt man durch die Gefühlsverbindung alles Leben kennen, sodass man nicht über die Lebensgesetze herumredet:
Sie können mit dieser Weisheit, mit diesem Kontakt können Sie nicht um diese Gesetze herumreden.
Also, wenn Sie demnächst hinter den Sarg kommen und Sie wollen diese Gesetze erleben, Sie wollen nach dem Leben schauen gehen, da, nicht wahr, so wie hier ...
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Die Lebenswirklichkeit ist nicht zu erleben, indem man einfach nur hinguckt:
Schauen Sie nur danach.
Beten Sie nur.
Legen Sie sich nur nieder.
Was erreichen Sie?
Sie müssen auf jener Seite bald Licht sein, Liebe sein, Herzlichkeit, vor allem Liebe, Gefühl, Harmonie.
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Ein Meister des Lichts kann mit allen Lebensformen von Seele zu Seele eins sein, und somit kann die Seele dieser Lebensform die eigene Entstehung und Evolution miterleben lassen:
Wenn wir in den Lichtsphären ein Examen ablegen wollen, dann müssen wir antworten können.
Wenn der Meister fragt: Hat ein Baum der Erde eine Seele und einen Geist, dann müssen wir gemäß den Realitätsgesetzen antworten können.
Und was tun wir dann?
Jetzt folgt das Einssein mit allem Leben.
Wir erleben diese Einheit und du weißt, wie das geschehen muss.
Jetzt erzählt mir dieser Baum, wo und wodurch er das Leben bekommen hat.
Jedes Gesetz führt uns nun zum eigenen Dasein und dem Entstehen zurück.
Unfehlbar sind wir jetzt eins und das geschieht von Seele zu Seele und von Gefühl zu Gefühl!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Um die Einheit mit allem Leben erfahren zu können, ist universelle Liebe unentbehrlich:
Aber jetzt, diese Frage stelle ich Ihnen, was machen Sie bald auf Jener Seite?
Sie gehen durch das Leben, Sie schauen, die Sphären sind da, sofern Sie Licht haben, dann gehören Sie zu jenem Licht; aber was muss nun passieren?
Jedes Gesetz, die Natur, ein Baum, eine Blume, eine Pflanze, vor allem der Mensch, das Tier, alles müssen Sie lieb haben, müssen Sie aufnehmen, müssen Sie kennenlernen, und erst dann kommt diese Einheit.
Aber probieren Sie mal, das Leben Ihrer Bäume kennenzulernen.
Werden Sie eins mit der Natur, mit Gebären, mit Erschaffen, mit Wasser, mit Luft, mit Nacht, mit dem Tag, und jetzt (mit) dem Planetensystem.
Sehen Sie?
Wir müssen diese Einheit erfahren.
Und von dieser Welt aus sprechen wir, haben wir auch etwas zu bringen, und das ist bereits passiert.
Fühlen Sie?
Frage und Antwort Teil 6, 1951
Die ersten drei Lichtsphären können wir noch betreten, aber nicht die vierte, denn dort hat der Meister von allem irischen Denken und Fühlen Abstand genommen:
Aber einst werdet Ihr da hindurch gehen und dann werdet Ihr dem zuhören, was dieser Stern, was das Leben Gottes Euch zu erzählen hat, denn Ihr habt mit jenem Leben zu tun.
Ihr müsst Euch jenes Leben aneignen, sonst kommt Ihr nicht weiter und Ihr könnt, die erste, die zweite und die dritte Sphäre, die könnt Ihr noch betreten, aber keinen vierten Grad.
Warum nicht?
Weil Ihr natürlich, kosmisch fühlen lernen müsst und von all den Lügen und dem Betrug, den der Mensch auf der Erde für sich selbst verdichtet hat, Abstand nehmen müsst.
Vorträge Teil 3, 1952
In der dritten Lichtsphäre legen wir die Fundamente und in der vierten Lichtsphäre erlangt der Meister das kosmische Bewusstsein des Raumes, in dem er lebt:
Wir kommen nicht weiter, wenn wir diese Einheit nicht erleben, und das ist unser Kosmisches Bewusstsein geworden.
Wir haben uns diese Gesetze anzueignen und müssen diese Einheit besitzen, sonst kommen wir niemals zu Gott zurück.
Erst in der „Vierten Sphäre“ auf Jener Seite, also in unserem Leben, sind wir so weit.
In die dritte Sphäre gekommen legen wir diese Fundamente, in der Vierten Sphäre bekommen wir diese Fundamente in den Besitz und können sagen: Für diesen Raum, das Universum, in dem du lebst, sind wir bewusst!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 1, 1944
Erst in der vierten Sphäre wird der Meister in geistiger Abstimmung eins mit dem Kosmos:
Der Mensch also, der hier lebt, geht weiter, doch erst in der „Vierten Sphäre“ wird er das Einssein mit dem Kosmos auf geistiger Abstimmung erleben, er muss sich auch jetzt die geistigen Lebensgesetze seiner Sphäre aneignen.
Und erst dann ist er kosmisch bewusst!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 5, 1944
Der Meister als geistiger Gelehrter hat dadurch ganz andere Möglichkeiten als der irdische Gelehrte:
Unsere Gelehrten folgen hierdurch der Göttlichen Schöpfung, was Ihren irdischen Gelehrten nicht möglich ist, weil sie die geistige Inspiration weder kennen noch erleben und weil sie sich nicht öffnen können.
Geistige Gaben, 1943
Indem er alle Lebensformen erlebt, versteht der Meister die Wirklichkeit vollkommen:
Ich will also beweisen, dass auch das Leben auf der Erde zu Ihrem eigenen Gefühlsgrad sprechen könnte und – mit anderen Worten gesagt – wir Ihrem Gefühlsgrad also weit voraus sind.
Im Denken und Fühlen, in der Meditation also, erleben wir die vollen hundert Prozent Beseelung.
Für unser Leben ist dies das Einswerden mit dem anderen Leben, auf das wir eingestellt sind.
Der Gelehrte auf der Erde muss einem gänzlich anderen Weg folgen, um zu einer Analyse zu kommen.
In unserem Leben spricht das andere Leben zum eigenen Bewusstsein, und danach kommt die wahrhafte Bedeutung vor unsere Augen.
Das Sehen folgt und das Verstehen ist danach bedingungslos.
Diese natürliche Abstimmung spricht nun zu unserem Gefühlsleben und hierin ist nichts Unwahrscheinliches, wir erleben diesen Grad, wie wir uns selbst kennengelernt haben.
Geistige Gaben, 1943
Aus diesem Grund können die Meister die Kosmologie auf die Erde bringen:
Wenn Meister Alcar so weit gehen kann, dass wir der Seele als Mensch bis ins „All“ folgen können, ist das alles und (ein) großartiger Gewinn für uns und dich.
Das Schreiben der Kosmologie kommt später.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Diese Kosmologie berührt dann nur einige wenige auf der Erde, denn die Gesellschaft muss für diese Weisheit erst noch erwachen:
Wir gehen weiter.
André denkt und ich gebe mich seinem Leben anheim.
Der stoffliche Raum liegt hinter uns, wir sind auf die astrale Welt eingestellt.
Ich fühle jetzt, dass er alles wird tragen können, unser Einssein schenkt ihm diese Bewusstwerdung und Kräfte, für die wir dieses kurze Heraustreten (aus dem Körper) machen.
André fühlt das „Wayti“ allen Lebens.
Dies ist wahrhaftige Bewusstwerdung, es ist Liebe, Glück und Frieden und Ruhe.
Jeder Lebensgrad ruft uns zu, weiterzugehen, aber das menschliche Bewusstsein auf der Erde ist noch nicht so weit, diese Gesellschaft muss noch erwachen.
Der Einzelne erlebt diesen Kontakt, dieses Einssein mit allem Leben Gottes und hat dadurch die geistigen Fundamente gelegt.
Und dann ist die Seele als Mensch eins mit allem!
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Jozef Rulof bekommt diese Kosmologie in die Hände, weil er der Universität von Christus dient:
„Und das bekommst du jetzt in die Hände, André, weil du für die „Universität des Christus“ dienst und du das Gefühl dafür besitzt.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Dies ist nun möglich geworden, weil andere auf der Erde hierfür die Fundamente gelegt haben:
Doch dies alles soll heißen, dass es nie Stillstand gegeben hat; für das, wofür wir jetzt dienen, haben andere die Fundamente gelegt.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Jozef selbst erlebt mehr, als er im Laufe seines Lebens auf die Erde bringen kann, weil dafür sein stoffliches Leben zu kurz ist.
Doch nach diesem Leben geht es mit seiner Aufgabe weiter und später wird er der Welt noch viel mehr geistig-wissenschaftliches Wissen bringen können:
Was wir jetzt für das Universum erleben durften, André, dem folgen wir später für die Tierwelt und hiernach für Mutter Natur.
Ich denke, dass wir all diese Gesetze erleben werden, doch dass wir nicht in der Lage sein werden, diese Bücher zu schreiben, weil dein stoffliches Leben zu kurz ist.
Aber darüber hinaus kann ich dir sagen, und das weißt du bereits, dass wir unser großartiges Werk für die Universität des Christus in unserer Welt fortsetzen, und das ist deine Aufgabe für später.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Christus brachte dieselbe Weisheit, aber dem Bewusstsein nach, das dieser Zeit entsprach.
Deshalb konnte er damals noch nicht über Gefühlseinheit sprechen:
Was hat nun Christus gesagt?
Werde eins mit allem und du hast deinen „Vater“.
Hätte Er dem Menschen aus Jerusalem oder Seinen Aposteln die Göttliche Einheit erklären können?
Aber dies sind die Lebensgesetze und es ist das räumliche Einssein mit allem Leben Gottes.
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944
Alles Leben sprach zu Christus, und er verlieh diesem Wort Tiefe und übertrug es ins Menschliche:
Christus hätte auf diese Art und Weise gesprochen, sofern Sie als Mensch sein Wort hätten verstehen können, aber Er tat es nur irdisch, weil Christus wusste, dass Sie zusammengebrochen wären.
Das Leben selbst sprach zu Christus, aber Er gab dem Wort Tiefe, gab ihm auf kindliche und einfache Art und Weise Sein Eigenes Bewusstsein.
Trotzdem führt es Sie von der Erde weg und zu Seinem Gefühlsleben, Christus verband Sie mit dem Weltall.
Gerade Er, als die Zentrale Figur, konnte das tun, als das Göttliche Kind, selbstlos und heilend zugleich, jedoch erbärmlich schlecht von uns als Menschen erfühlt.
Geistige Gaben, 1943
Christus brachte den Weg, die Wahrheit und das Licht:
Ich sagte Ihnen schon, nur Christus hätte uns diese göttliche Sprachtiefe schenken können, aber dann hätte man nichts davon verstanden.
Die Art und Weise, in der Christus gesprochen hat, bekam durch das Gleichnis liebevollen Kontakt mit der Unendlichkeit, in der Christus lebte und in der Er Seinen Vater der Liebe repräsentierte.
Er folgte den Gesetzen in der Natur und brachte die natürliche Weisheit als das wahrhafte Leben von Gott, dem Vater, zur Menschheit.
Hätte Christus die stoffliche Sprache weitergegeben, also die irdische Sprechweise verwendet, dann hätte das Evangelium niemals Göttliche Bedeutung bekommen.
Sein Sprechen war auf das fühlende und denkende Menschenkind gerichtet und wurde dadurch ewig während wahrheitsvoll!
Christus sprach zu den sieben Graden des Gefühlslebens, zum unbewussten und bewussten Kind, sowohl zum ungebildeten als auch zum scharfen Intellekt auf der Erde.
Christus konnte nicht außerhalb des Lebens zur Menschheit kommen, weil Seine Göttliche Abstimmung dadurch erwacht wäre.
Wenn Christus sein Leben mit göttlicher Kraft hätte sprechen lassen, hätte man Ihn vor Golgatha bereits geistig und körperlich abgewiesen und ausgeschrien.
Die Pforten des Himmels haben sich für alle geöffnet, Christus gab Ihnen und uns den Weg, die Wahrheit und das Licht, Er führte alles Leben auf der Erde zurück zum Haus des Vaters.
Geistige Gaben, 1943

Die Kosmologie von Jozef Rulof

Die Kosmologie von Jozef Rulof lässt den Leser erkennen, wohin ihn der Weg führt, und insbesondere, was für die Gefühlsverbindung erforderlich ist:
Dies ist also das Einssein von Seele zu Seele, das Einssein mit allem Leben, indem man es erlebt und fühlt, und danach folgt das Gespräch.
Und auch das hat Meister Alcar ihn gelehrt und dadurch bekamen wir auch unser Kosmisches Bewusstsein.
Wir brauchen uns nun bloß auf das Leben abzustimmen und es spricht zu unserem Gefühlsleben und Bewusstsein!
Jeus erlebt lange Gespräche mit dem Leben Gottes und das zeichne ich in dem Buch „Die Kosmologie“ auf, wodurch Sie als Mensch die Gesetze erleben und ihnen folgen können, aber vor allem, weil Sie jetzt fühlen, wie großartig Ihr Leben als Mensch sein kann und das will heißen, dass Sie sich diese Gesetze noch aneignen müssen.
Auch das ist wunderbar für Ihr Leben.
Wir beweisen Ihnen hierdurch, dass Gott in allem lebt und Sie sich das anzueignen haben.
Dass Jeus das Leben im Stoff zu erleben und zu verarbeiten bekommt, dass er zu allem Leben spricht und diesen Stimmen lauschen kann, ist unser geistiger Besitz und die höchsten Meister wollen es Ihrem Leben weitergeben.
Jeus von Mutter Crisje Teil 3, 1952
Doch als Mensch auf Erden müssen wir zunächst dafür sorgen, dass wir mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben:
„Der Willen dieses Universums“, sagt André sofort wieder daraufhin, „dehnt sich aus und diese Ausdehnung will ich mir, indem ich meinen Willen darauf abstimme, aneignen.“
Aber die Macht und die Kraft des Göttlichen Bewusstseins will, dass wir diese Ausdehnung menschlich erfahren und Ihr etwas davon habt, sonst zerbirst das Leben wahrhaftig, denn dieses ist aus menschlicher Kraft eigentlich gar nicht erlebbar, Ihr müsst es Euch aneignen.
Ihr müsst daran denken, aber geht nicht hinein.
Wollt Ihr Euch nicht mit den Lichtsphären noch vereinen, Ihr könnt in Gedanken zu Sonne und Mond gehen, aber oh weh, wir müssen Euch warnen, Ihr könnt es doch nicht erreichen.
Denkt nicht, dass Ihr den Mond, dass Ihr die Sonne, dass Ihr einen Stern, einen Planeten sprechen hören könnt.
Ihr könnt das noch lediglich innerlich tun und dann normal bleiben, normal denken, erst dafür sorgen, dass Ihr mit beiden Beinen auf der Erde bleibt.
Vorträge Teil 3, 1952
Letztendlich wird sich jeder in den Lichtsphären dieses Bewusstsein zu eigen machen müssen, weil alles Leben uns die eigene Entstehung, die Evolution und das Bewusstsein erleben lassen will:
„Dass du Meister Alcar siehst, kommt daher, André, dass er es ist, der dich mit allem Leben Gottes verbindet.
Siehst du, das ist der Kontakt mit allem Leben, den du jedoch durch die Meister empfängst.
Weil du nun räumliche Einheit erleben musst, diesen Gesetzen folgen musstest, muss alles von Gott geschaffene Leben sich öffnen, sonst kommst du nicht weiter.
Wenn das Leben sprechen wird, führt es dich als Mensch zum kosmischen Bewusstsein.
Das erleben wir in den Lichtsphären.
Wer sich dafür verschließt, schafft es nie!
Denn diese Lebensgrade wollen sich unserem Leben und Bewusstsein offenbaren.
Jedes Lebensgesetz hat das eigene Erschaffen zu erklären und diese Einheit ist es, André, durch die wir dieses Einssein für Seele, den Geist und den Stoff erfahren, woraufhin sich ein Gesetz nach dem anderen manifestiert.“
The Cosmology of Jozef Rulof Part 2, 1944