Jenseits

Auf der Erde entwickelt sich unser Gefühlsleben bis zu einem Stadium, das wir das „tierhafte Bewusstsein“ nennen können.
Wenn wir dieses Stadium mit geistigen Augen betrachten könnten, dann würden wir sehen, dass die Seele ihr erworbenes Bewusstsein als Aura ausstrahlt.
Nach vielen Leben verdichtet diese Aura sich und bildet die astrale Welt.
Weil Millionen von Seelen, über die ganze Erde verteilt, diese Aura ausstrahlen, erschafft diese Ausstrahlung eine astrale Sphäre, eine geistige Welt, die wir das Land des Hasses, der Leidenschaft und Gewalt nennen können.
Wenn die ersten Seelen ihr letztes Leben auf der Erde beenden, werden sie als Geist automatisch von der Sphäre, die sie unbewusst selbst aufgebaut haben, angezogen.
Wenn sie in dieser Sphäre erwachen, sind sie sich nicht davon bewusst, dass sie auf der Erde gestorben sind.
Ihnen fehlt noch das Bewusstsein, ihre neue Umgebung kritisch zu betrachten.
Ihr tierhaftes Gefühlsleben steuert noch ihr Leben.
Pro Sekunde kommen jetzt neue Seelen von der Erde in diesen geistigen Sphären an.
Die ersten Seelen bekommen nach Dutzenden von Jahren das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt.
Sie fragen sich, wo denn die Sonne geblieben ist, und die Bäume und die Tiere.
Weil sie an irdische Dinge denken, werden sie von der irdischen Wirklichkeit angezogen.
Sie wollen ihr normales Leben hier wieder aufnehmen, aber ihre geistigen Hände können die stoffliche Welt nicht mehr in den Griff bekommen.
Sie können es nicht begreifen, denn innerlich haben sie sich nicht geändert.
Sie fühlen noch genau das gleiche, wie ihre irdischen Brüder, sie sind geistig noch eins mit ihnen.
Hierdurch entsteht eine natürliche Besessenheit.
Weil sie jetzt geistig eins sind mit dem irdischen Menschen, können sie nun endlich wieder die Erde erleben.
Und sie bleiben eins mit diesem Menschen, bis er auf der Erde stirbt.
In diesem Moment müssen sie diesen Gastkörper preisgeben.
Zu ihrem großen Erstaunen sehen sie, dass aus diesem Körper noch ein anderer Geist tritt.
Sie erkennen, dass dieser Geist die ganze Zeit in diesem Körper gewohnt hat, und dass sie selber keinen irdischen Körper mehr haben.
Hierdurch wird es ihnen bewusst, dass sie selbst schon gestorben sind und jetzt als Geist weiter leben.
Um so lange wie möglich in einem Gastkörper wohnen zu können und nicht immer wieder einen neuen stofflichen Körper suchen zu müssen, helfen und beschützen sie ihren irdischen Menschen.
Als Geist sind sie nicht an eine Zeit gebunden und sie erleben nacheinander viele Gastkörper.
Auf diese Weise sammeln sie die nötigen Erfahrungen, mit denen sie ihrem Gastkörper helfen können.
So kommen die ersten Erfindungen zustande.
Wenn sie dem Menschen auf der Erde helfen, machen sie eine merkwürdige Entdeckung.
Durch dieses Helfen bekommen sie ein angenehmes Gefühl.
Um dieses herrliche Gefühl öfter erleben zu können, probieren sie zu helfen.
Hierdurch legen sie ihren tierhaften Gefühlsgrad ab und machen sie sich einen höheren Gefühlsgrad zu Eigen.
Was sie innerlich fühlen, strahlen sie auch äußerlich aus.
Ihre Ausstrahlung zeigt, dass sie die Gefühle des Hasses, der Leidenschaft und der Gewalt abgelegt haben.
Diese ruhige Ausstrahlung der ersten Seelen beginnt sich nach geraumer Zeit zu verdichten und bildet eine neue geistige Sphäre, das Dämmerland.
Weil die ersten Seelen weiterhin versuchen zu helfen, beginnt ihr Gefühlsleben Licht auszustrahlen.
So entsteht die erste Lichtsphäre.
Wenn sie Leben und Tod genauer untersuchen, merken sie, dass die meisten Seelen beim Sterben nicht in eine geistige Sphäre im Jenseits gehen.
Sie sehen, dass diese Seelen sich sofort nach dem Sterben in eine tiefe Finsternis zurückziehen, wo es immens still ist.
Die Forscher sind erstaunt, weil sie diese Welt noch nicht kennen.
Es scheint eine Welt des Unbewussten zu sein, weil sie keine bewusste Aktivität wahrnehmen können.
Und dann kommt die Seele aufs Neue in Bewegung.
Geht sie nun endlich ins Jenseits?
Nein, die Seele geht zurück zur Erde, zu einer Frau und einem Mann.
Die Seele verbindet sich mit einer Eizelle im Augenblick der Befruchtung durch eine Samenzelle.
Auf diese Weise lernen die Forscher die Reinkarnation kennen.
Aber wann ist die Seele denn zum ersten Male inkarniert?
Wenn die Forscher sich auf diese Frage konzentrieren, merken sie zu ihrem Erstaunen, dass ein anderer Planet sie anzieht.
Hier sehen sie, wo und wie die Seele ihre kosmische Reise begonnen hat.
Sie spüren, dass sie selbst hier gelebt haben, dass auch sie einst diesen seelöwenartigen Organismus bewohnt haben.
Aber woher kommt die Seele denn ursprünglich?
Die Antwort auf diese Frage liegt tief verborgen im Herzen dieses Planeten.
Die Forscher sehen jetzt, wie die Seele ihr erstes Leben erlebt und wie sie bei ihrem ersten Tod ihren kleinen Zellkörper loslässt und als Seele weiter geht.
Wenn sie das Sterben dieses ersten Zellkörperchens weiter betrachten, merken sie zu ihrem Erstaunen, dass aus der Verwesung eine andere Zelle gebildet wird.
Sie gleicht einer menschlichen Zelle, ist aber kleiner, weniger bewusst.
Beim Lebensende dieser Zelle tritt auch hier eine Seele aus.
Wenn die Forscher dieser Seele in ihrem Evolutionsprozess folgen, müssen sie aber feststellen, dass sie beim Tierreich angelangt sind.
Das Tier ist aus dem Menschen geboren?
Die Forscher fallen von einem Erstaunen in das andere.
Weil sie dem kosmischen Lebensweg der Seele folgen, bekommen sie eine tiefe Einsicht in den Ursprung und die Evolution allen Lebens, das sich im Wachstum des Embryos im Mutterleib widerspiegelt.
Durch alle diese Erfahrungen erweitern die Forscher ihr Bewusstsein.
Sie werden kosmisch bewusst.
Sie unterrichten andere Bewohner des Jenseits und helfen ihnen in ihrer geistigen Entwicklung.
Weil ihre Liebe und ihr Bewusstsein wächst, bauen sie eine Lichtsphäre nach der anderen auf.
Wenn das goldene Licht ihres Bewusstseins die siebte Sphäre aufgebaut hat, kennen sie jedes Lebensgesetz der ersten drei kosmischen Lebensgrade.
Dann spüren sie, dass das Jenseits kein Endziel ist.
Dass es nur der Zweck des Jenseits ist, uns auf den nächsten kosmischen Lebensgrad vorzubereiten.
Sie spüren, dass sie diese neue Evolution nicht in diesem Weltraum erleben können, so wie sie ihn bis jetzt kennen gelernt haben.
Dort, wo sie hin gehen, ist das Leben ätherischer, es hat einen anderen Dichtheitsgrad.
Die ersten Seelen spüren, dass sie diesen Weltraum verlassen und dass sie von einem höheren kosmischen Lebensgrad angezogen werden.

Die Entstehung unseres Jenseits

Leben um Leben macht die Seele ihr Karma wieder gut.
Zwischen zwei Leben kommt sie in der „Welt des Unbewussten“ zur Ruhe.
Wenn keine Menschen mehr auf der Erde oder in der Welt des Unbewussten leben, an denen die Seele etwas wiedergutzumachen hat, wird die Seele frei von den irdischen Reinkarnationen.
Sie hat dann ihren irdischen Kreislauf beendet und kann nicht mehr durch andere irdische Eltern angezogen werden.
Sie wird dann von der astral-geistlichen Welt angezogen, die sie mittlerweile selbst durch die Ausstrahlung ihrer Gefühle aufgebaut hat.
Meister Alcar schaut im Geist zu den allerersten Seelen zurück, die im Begriff waren, ihren irdischen Kreislauf zu vollenden:
Ich kehre jetzt zu den ersten Menschen zurück, die den begehbaren Planeten erreicht haben, denn diese Wesen würden sterben.
Denen folgen wir nun als geistige Wesen, mit anderen Worten: Ich gehe zur psychischen Welt über.
Der Planet Erde war fertig, aber was geschah in der astralen Welt?
Auch für das innere Leben gab es eine Welt, und diese Welt wurde zum Ebenbild der Erde, jedoch in einem geistigen Zustand.
Ich werde dich damit verbinden.“
André fühlte sich wegsinken und begann wahrzunehmen.
„Du siehst, André, es herrscht dort Finsternis.
Die leuchtenden Sphären, in denen wir jetzt leben, gab es noch nicht, denn der Mensch besaß noch kein inneres Licht, der innere geistige Mensch musste erst noch geboren werden.
Aber jetzt musst du mal gut aufpassen.
Als die ersten Menschen auf der Erde starben, kehrten sie in die astrale Welt zurück und warteten dort, um erneut angezogen zu werden.
Zu dieser Zeit geschah nichts anderes als geboren zu werden und zu sterben, zurückzukehren auf die Erde, um dort in ein anderes Stoffkleid überzugehen.
Denn alle Wesen, das beseelende Leben also, mussten diesem Weg folgen, um den vollkommenen stofflichen Zustand zu erreichen, und würden so oft wiederkehren, bis diese Abstimmung erreicht war.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
„Dann gehe ich jetzt Jahrhunderte weiter.
Es gab dennoch Aktivität, geschah etwas in der astralen Welt, wovon niemand etwas wusste.
In der astralen Welt entstand eine andere Welt.
Diese Welt ist aus dem Menschen heraus entstanden.
Ich werde dir diesen Prozess erläutern, und dann lernen wir die Hölle kennen.
Ich habe ausgeführt, dass der Mensch in seinem stofflichen Zustand auf der Erde weiter voranschritt und erwachte, und dieses Erwachen bedeutete Hass, Leidenschaft und Vertierung.
Durch jede begangene Sünde, durch jeden Fehler, den der Mensch beging, weil er anderen das Leben nahm, durch all diese Schrecken also, verdichtete sich die astrale Welt, und das wurde die Hölle.
In dieser Welt baute sich durch Hass, Leidenschaft und Gewalt eine zweite Welt auf, und diese Welt wurde die Daseinswelt für diejenigen, die ihren Kreislauf auf Erden vollendet hatten.
Ich gehe nun einige Jahrtausende weiter und werde dir dann zeigen, was in dieser Zeit geschehen ist.
Schau und nimm wahr, André.“
„Mein Gott, was ist das, Alcar?“
„Die Hölle, André, die Hölle im Leben nach dem Tod.
Der Mensch ist damit zugange, sich eine Hölle zu schaffen, und die astrale Welt hat sich in diesen Jahrhunderten verdichtet.“
André sah eine andere Welt in dieser Finsternis.
Wie ist es möglich, dachte er.
„War das nicht zu vermeiden, Alcar?“
„Nein, mein Junge.“
„Leben hier schon Menschen?“
„Nein, noch nicht, doch die kommen bald, wenn die Menschen den höchsten stofflichen Grad erreicht haben.“
Mein Gott, wie schrecklich, dachte André.
„Du sagst, die astrale Welt, die Hölle also, wartet auf den Menschen?“
„Ja, André, das war nicht zu vermeiden.
Leider, die Finsternis wartet.
Das sollte die Hölle im Leben nach dem Tod werden, und die baute sich der Mensch selbst auf.
Denn der Mensch ist in einen Bewusstseinszustand übergegangen, das innere Leben hat sich das zu eigen gemacht.
Die Hölle wurde vom Menschen geschaffen, aber Gott wollte das nicht.
Gott gab dem Menschen alles, Sein eigenes Leben, der Mensch jedoch ist es, der dies bewerkstelligt hat.
Ich sagte schon, auf der Erde wurde das bewusste Böse geboren und der Mensch war es, der dies erschaffen hat.
Fühlst du das alles, André?“
„Wenn ich dich richtig verstanden habe, Alcar, dann fühle ich beide Welten.
Die erste astrale Welt ist die natürliche Welt, wenn ich es so sagen darf, aber unbewusst, die andere Welt hingegen ist bewusst.“
„In der Tat, so ist es.
Denn der Mensch muss weiter und höher, und wenngleich das auch die Hölle ist, so befindet sich diese Welt doch in einem höheren Stadium als die Welt des Unbewussten.
Einmal würde das irdische Ende kommen.
Das innere Leben wurde bewusst, hat ein tierhaftes Bewusstsein erreicht und stimmt sich auf etwas ab, was nach dem irdischen Tod die geistige Daseinswelt sein würde.
Wir haben diese finstere Sphäre als die Hölle kennengelernt, eine Welt des Bewusstseins also.
Beide Welten waren aber eins, die eine war jedoch für die andere unsichtbar.
Jetzt gehe ich wieder einige Jahrhunderte weiter und du wirst sehen, wie sich die Hölle verdichtete.“
André begann das nächste Stadium wahrzunehmen.
Wie ist es möglich, dachte er.
Er sah eine Gebirgslandschaft.
Das war die Hölle, der Schatten der Wirklichkeit.
Dies war die bewusste geistige Welt, doch die Hölle im Leben nach dem Tod, die Finsternis an Jener Seite.
„Leben hier noch immer keine Menschen, Alcar?“
„Nein, noch nicht, erst Tausende Jahre später.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Dann kam ihr Ende auf der Erde und sie traten in eine andere Welt ein.
Du fühlst wohl schon, André, dass dies die ersten Menschen der Hölle waren, Menschen, die nicht mehr auf die Erde zurückkehren konnten, weil sie ihren stofflichen Kreislauf vollendet hatten und von der anderen Welt angezogen wurden.
In diesem Fall von den finsteren Sphären, der astralen Welt oder der Hölle im Leben nach dem Tod.
Nun hatten sich diese Wesen von der Welt des Unbewussten befreit und betraten eine Daseinswelt.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Als die ersten Seelen darangingen, ihren irdischen Kreislauf zu beenden, hatten sie durch ihre Lebensweise und ihre Gefühle, ohne es zu wissen, bereits eine vollständige astral-geistliche Sphäre aufgebaut.
Ihr Hass und ihre Leidenschaft wurden jedoch immer bewusster, sodass die Aura, die sie ausstrahlten, diese Abstimmung von bewusster Gewalt mit sich mittrug.
Erst wurde diese Ausstrahlung ätherisch, so, wie die ersten kosmischen Nebelschwaden der Allquelle ätherisch geworden waren.
Nach Jahrmillionen bekam nun auch die menschliche Ausstrahlung mehr Verdichtung.
So, wie die ersten Nebelschwaden von der Allseele nach Billionen Epochen hängen blieben und ein kosmisches geistliches Gewand woben, bekam auch das geistliche Gewand der menschlichen Seele Form und Verdichtung durch die geistliche Ausstrahlung ihres Gefühlslebens.
Und auch die astrale Sphäre baute sich so auf, zu dem, was später auf der Erde „die Hölle“ genannt werden sollte. Diese astrale Substanz bekam Form und Farbe übereinstimmend mit dem Gefühlsgrad von denjenigen, die sie ausgesandt und aufgebaut hatten.
Als die ersten Seelen ihren Kreislauf der Erde vollbracht hatten, wurden sie dann auch von ihrer eigenen Gefühlsenergie angezogen, von der Sphäre, die sie unwissentlich selbst aufgebaut hatten.
In dieser astralen Sphäre von Hass, Leidenschaft und Gewalt begannen sie dieselbe Art Leben wie das, was sie auf der Erde gekannt hatten, denn im Gefühl hatten sie sich in nichts verändert.

Ein warmes Gefühl

Der wichtigste Unterschied zu ihrem Leben auf der Erde war jedoch die Finsternis, die in ihrem neuen geistlichen Dasein immer vorherrschte.
Sie fragten sich, wo jenes stoffliche Licht geblieben war, das sie zuvor jeden Tag beschienen hatte.
Meister Zelanus:
Sie begannen, zu fragen und zu suchen – sagte ich –, sie hatten keine Sonne mehr.
Vorträge Teil 2, 1951
Sie begannen, zu suchen, wonach?
Nach der Sonne.
Und wozu gehört die Sonne?
Zur Erde.
Und dann kamen sie von alleine, durch ihr Suchen wehten sie in diese Richtung.
Vorträge Teil 2, 1951
Aber diese Menschen begannen, zu suchen, sie begannen, sich zu fragen: „Wo ist die Sonne?
Wo ist das Licht?
Was ist geschehen?“
Ja, mir war nicht gut; jenes Erfassen hatten sie gar nicht.
Ich war krank; das fühlten sie gar nicht.
Es hat sich etwas verändert, das Licht ist weg.
Und weil sie zu suchen begannen, kamen sie wieder auf die Erde, und dann sahen sie den Menschen, sie lebten in dieser Aura.
Vorträge Teil 2, 1951
Dadurch, dass sie an stoffliche Zustände dachten, wurden sie zur Erde zurückgezogen.
Hier wollten sie erneut essen und ihren tierhaften Grad der Liebe erleben, aber sie merkten, dass ihr Körper sich verändert hatte, dass ihr geistlicher Körper die irdische Materie nicht greifen konnte.
Bis sie entdeckten, dass sie den Körper der irdischen Menschen verwenden konnten, um ihre Leidenschaften zu erleben.
So entstand die erste Besessenheit.
Dadurch, dass der astrale Geist und der Mensch auf der Erde dieselben Gefühle teilten, kamen beide Gefühlsleben zur Einheit.
Immer mehr Menschen wurden besessen.
Sogar in unserer heutigen Zeit kommt dies noch vor, auch wenn die Psychiatrie es nun als psychotische und multiple Persönlichkeit bezeichnet.
Diese erste Besessenheit war erst zu Ende, als der Körper des irdischen Menschen dahingerafft wurde.
Dann musste der astrale Geist seine Beute loslassen und einen anderen Menschen suchen und zur Besessenheit führen.
Um zu vermeiden, dass dieser Körper in andere Hände übergehen würde, begannen die ersten Seelen, ihren irdischen Menschen zu schützen.
Durch diese Handlungen bekamen die Seelen ein warmes Gefühl.
Sie begriffen erst nicht, woher die angenehme Wärme in ihrem Gefühlsleben kam, aber es war ein Aufatmen inmitten der Kälte und Finsternis, in der sie geistlich lebten.
Wenn es dann still wurde in ihnen, das Feuer der Leidenschaft gelöscht war und sie satt waren, dann öffneten sie sich für anderes und halfen den Menschen auf der Erde mit irgendetwas.
Und siehe da, wie erstaunt sie waren, als der Mensch das, was sie ihm eingeflüstert hatten, auch tat und danach handelte.
Dies war nun nicht das Böse, sondern etwas, was in ihrem Leben von Wert war.
Wenn sich diese Menschen also ausgelebt hatten, begannen sie damit, Menschen zu beschützen, weil sie Angst hatten, dass sie in andere Hände fallen würden.
Aus alldem jedoch, du fühlst es bestimmt, aus all dem Elend und der Vertierung, all dem Hass und der Leidenschaft ist das Gute entstanden.
Langsam, aber sicher bildete sich etwas in ihnen aus, sie sahen und erlebten, dass wenn sie damit begannen, sich um das Glück der irdischen Menschen zu kümmern und sie vor vielem Unheil beschützten, denn auch das konnten sie tun, dann kam es zu mehr Licht.
Dann gab es etwas, was sie nicht so gefühlskalt und traurig stimmte.
Dann gab es etwas, das sie erwärmte, sie aufmunterte und erleichterte.
Von diesem Zeitpunkt an erwachte in diesen Wesen der innere Mensch.
Das Entstehen des Weltalls, 1939

Der Mensch als Lichtschöpfer

Begeistert von dieser Wärme halfen sie dem irdischen Menschen nun noch mehr und sie gaben ihm durch Inspiration nützliche Werkzeuge, die das Leben angenehmer machten und die Wehrhaftigkeit erhöhten.
Die innerliche Gefühlswärme war das erste Ergebnis ihres harmonischen Handelns.
Indem sie dem Menschen auf der Erde halfen, konnte ihre „Allquelle“ besser strömen und einen höheren Gefühlsgrad entwickeln.
Dadurch bekam das Gefühlsleben der ersten Seelen mehr Licht und Wärme und sie begannen, als Geister dieses Licht auch auszustrahlen.
So, wie die ersten kosmischen Nebel leuchtend wurden, strahlte auch ihr geistliches Gewand als Ausdruck ihres erhöhten Bewusstseins und ihrer erhöhten Liebe Licht aus.
Nachdem sie dem Menschen auf der Erde Tausende Epochen lang geholfen hatten, bekam auch diese geistliche Ausstrahlung Verdichtung und Eigenständigkeit und so kam die erste astrale Lichtsphäre zustande.
„Durch jede gute Tat also, die der Mensch auf der Erde und in den Sphären vollbrachte, veränderte sich sein inneres Leben, die Umgebung und sein eigener Besitz.
Es kam Licht in ihn, in ihm erwachte der geistige Mensch.
Daran arbeiteten sie weiter.
So verstärkte sich dieses Licht, was sie in und um sich herum wahrnehmen konnten.
Der innere Mensch begann Licht auszustrahlen, zu erwachen und Liebe zu fühlen für alles Leben.
Je mehr gute Taten er vollbrachte, desto stärker wurde das Licht, das seine Umgebung erstrahlen ließ.
Das wunderbare Gefühl, für andere etwas tun zu können, stimmte ihn glücklich.
Jetzt waren sie würdig den Namen Mensch zu tragen.
Jetzt waren sie Kinder Gottes und alle fühlten, wie viel sie wiedergutzumachen hatten.
Nunmehr gaben sie sich völlig hin und opferten sich für die leidende Menschheit auf.
Der Mensch kehrte zum goldenen Licht zurück und machte sich das goldene Licht zu eigen, das wir im Tempel der Seele wahrgenommen hatten.
Du fühlst und du siehst, André, aus diesem goldenen Licht sind wir hervorgegangen und werden dorthin zurückkehren.
Dieses Licht würden wir uns zu eigen machen müssen, der Mensch fing an, sich Gottes eigene liebevolle Ausstrahlung zu verdienen.
Die Offenbarung Gottes nahm jetzt im Menschen ihren Anfang, denn die Menschen haben nun begriffen, dass sie weiter und höher gehen konnten.
Dafür würden sie sich anstrengen, sie begriffen jetzt, wie sie leben mussten, und damit war der dienende Mensch geboren.
Als die ersten Lichtblitze durchbrachen, offenbarte sich Gott, der Schöpfungsplan, von dem ich dir erzählt habe, nahm seinen Anfang.
Für sie, für all diese Menschen bedeutete dies, dass sie sich von der Finsternis befreit und diesen langen Weg zurückgelegt hatten.
Als dann auch die ersten Lichtblitze durchbrachen, änderte das den Aspekt der Erde.
Sie, diese Menschen, die in der Finsternis gelebt hatten, sahen nun durch ihr eigenes Licht, wie weit die Erde vorangekommen war.
In all den Millionen Jahren waren sie geistig blind, jetzt aber verstanden sie den Sterbeprozess und das Geborenwerden auf Erden und Tausende von Gesetzen im Leben des Geistes.
Diejenigen, die schon so weit gekommen waren, unterwiesen jene, die diese Höhe noch nicht erreicht hatten.
Sie gehörten bereits zu den geistigen Schwestern und Brüdern der Sphären.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Die geistige Welt wurde aber geboren.
In ihrem Umkreis kam es zu Wachstum, die geistigen Sphären waren dabei, sich zu verdichten, denn auch die Sphären mussten dem gleichen Weg folgen, so, wie alles andere dem natürlichen Wachstum unterlag.
Abermals erkennen wir, André, dass sich das eine durch das andere offenbarte und dass alles, in der gesamten Schöpfung, nur dem einen Weg zu folgen hatte, daran hat sich nichts geändert, auch jetzt nicht, nachdem der Mensch bewusst geworden ist.
Und wenn ich nun wieder einige Jahrhunderte weitergehe, dann sehen wir, dass die erste Sphäre zustande gekommen ist.
Du weißt, diese Sphäre ist das Ebenbild der Erde.
Hier an unserer Seite wurde diese Welt aus dem inneren Menschen geboren, und dies wurde, wie du ja weißt, das Jenseits.
Jetzt gehe ich erneut einige Jahrhunderte weiter.
Was wir jetzt sehen, ist wunderbar.
Die erste Sphäre war entstanden und ging schon in einen anderen Zustand über, was die zweite Sphäre werden sollte.
Im Leben nach dem Tod besaß jeder, der diese Höhe erreicht hatte, eine geistige Wohnung und mit den errungenen Fortschritten wurde man gewahr, dass sich im gleichen Maße auch das Äußere zu verschönern begann.
Aber nicht nur ihr eigener geistiger Organismus, sondern auch alles, was um sie herum lebte, wurde schöner und reiner.
In alles kam Leben und so lernten sie die geistigen Gesetze kennen.
Sie verfolgten die Entwicklung der Natur und lernten dadurch.
Jetzt erwachte das Gefühl für die Kunst und es wurden Tempel und Gebäude errichtet.
Diese hoch abgestimmten und im Geiste nun bewussten Wesen wurden sich auch der höheren Kräfte im Menschen bewusst und in der Folge wurde eine Kunst nach der anderen geboren.
In den Sphären, in den verschiedenen hier noch fortbestehenden Tempeln und Gebäuden können wir alles nachverfolgen, das Anfangsstadium des Menschen, das Eintreten in die geistige Welt und wie das alles geschehen ist.
Nichts ist verloren gegangen, auch hier ist alles festgehalten.
Das irdische und geistige Leben schritt voran und wir sehen, wie sich alles im Verlauf der Zeit wandelt, auf der Erde wie auch im Leben des Geistes.
Millionen Wesen, alle von der Erde, die dort ihr stoffliches Kleid abgelegt hatten, halfen mit und bauten sich eine eigene Wohnung und eine eigene Sphäre auf, indem sie etwas für andere taten.
Ich werde dir jetzt, bevor ich weitergehe, von einem anderen Wunder erzählen.
Sie, die in den Lichtsphären waren und sich darauf vorbereiteten, ihre Schwestern und Brüder, die ankommen sollten, zu empfangen, erlebten etwas Wunderbares.
In den Sphären gab es etwas, das fühlten sie deutlich, das nicht vollkommen war.
In ihrer tiefen Konzentration achteten sie nicht so genau darauf, aber als sich das Sphärenbild änderte, die Menschen auch dort eine Aufgabe zu verrichten hatten, wenn auch die meisten von ihnen in der Sphäre der Erde beschäftigt waren, sahen sie ein sehr schönes Bild, ein Wunder Gottes.
Von Beginn der Schöpfung an folgten die Tiere dem begnadeten kosmischen und göttlichen Wesen, waren beide Wesen stets beieinander.
Sie, die dies erlebt hatten, fielen nieder und weinten vor Rührung.
Um sie herum, mein Sohn, waren Vögel und sie sangen ihr Lied der Freude und des Glücks.
Das Tier hatte seine Tausende Stadien zurückgelegt und hatte, genau wie der Mensch, die geistigen Sphären erreicht.
Wie gewaltig war dieses Bild!
Wie groß war die Gnade für Mensch und Tier, denn beide waren so weit gekommen.
Das Tier kannte keinen Hass mehr, hatte all die Organismen durchlebt und die höchste Tierart hatte die geistige Abstimmung erreicht.
Sie ließen sich auf den Händen ihrer höheren Brüder und Schwestern nieder.
Mein Gott, welches Glück, welches Wunder und welche Gnade!
Erst jetzt fühlten sie, was auf der Erde geschehen war.
Ein göttliches Problem hatte sich aufgelöst.
Auch das Tier ging weiter und höher und sollte mit ihnen gehen, um dem göttlichen Weg zu folgen.
Wie aber war es auf der Erde?
Auf der Erde hatte sich nicht viel geändert.
Da wurde noch immer gekämpft und die Menschen lebten sich aus.
Ich fahre jedoch auf dem Gebiet des Geistes fort und wir sehen dann, wie der Mensch die göttlichen Sphären erreichte.
Der Mensch, der einmal so weit gekommen war, diente weiter, und indem er diente, veränderten sich die Sphären und ihr eigener erworbener Besitz.
Nach der ersten kam die zweite Sphäre zustande und in diesen Sphären wuchsen und blühten Bäume und Blumen, und je höher die Menschen kamen, umso schöner wurden die Sphären, alles in ihnen und um sie herum lebte.
Das innere Licht, das der Mensch sich zu eigen gemacht hatte, ließ andere erstrahlen, die geistigen Wohnungen strahlten den inneren Besitz des Menschen aus und Tempel und Gebäude kamen zustande.
Viele brachten ihr Wissen und ihr Glück auf die Erde, und dort kam eine Erfindung nach der anderen zustande.
Das Leben auf Erden hatte seinen Anfang genommen und die intellektuelle Welt war erwacht.
Aber wir folgen dem geistigen Menschen und sehen, wie Sphäre um Sphäre entstand und eingenommen wurde.
Millionen, wie schon gesagt, haben mit aufgebaut, alle trugen zu ihrem eigenen Besitz bei, und dieser Besitz, das wurden die Daseinszustände, Sphären also, denen ein jeder angehörte.
Wir sehen allmählich eine Sphäre nach der anderen entstehen.
Immer weiter schritt der Mensch voran, immer höher und schöner wurde das Sphärenbild.
Eine Sphäre entstand durch die andere, auch im Leben des Geistes ging also das eine aus dem anderen hervor.
Wir sehen, wie sich jetzt auch das Universum verändert, das Weltall des Geistes, im Grunde genommen.
War der geistige Himmel in der ersten Sphäre wie auf der Erde, so war die zweite Sphäre der ersten weit voraus, und die dritte Sphäre war wiederum schöner, die vierte aber war nicht mehr mit den ersten drei Sphären zu vergleichen, so schön und erhaben war sie.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Wenn in der heutigen Zeit eine Seele an das Ende ihres Karmalebens gekommen ist und den irdischen Lebenszyklus verlässt, reist auch sie zu der astralen Sphäre, die sie selbst, ohne es zu wissen, mit aufgebaut hat.
Sie geht dann in die Sphäre über, auf die sie in jenem Moment innerlich abgestimmt ist.
Für einige Seelen bedeutet dies, dass sie auch noch in dieser Zeit in das Land von Hass, Leidenschaft und Gewalt gehen, weil sie innerlich noch immer einen tierhaften Gefühlslebensgrad haben.
Andere Seelen haben sich hiervon bereits während ihres irdischen Lebens gelöst.
Sie können nach ihrem irdischen Lebenszyklus in das Glück und die Wärme der Lichtsphären eintreten, weil sie bereits auf der Erde das Leben lieb gewannen.

Die geistlich-wissenschaftliche Universität

Die ersten Seelen bauten durch die astrale Ausstrahlung ihres geistlichen Handelns Lichtsphäre um Lichtsphäre auf.
In der vierten Sphäre begannen diese Seelen als geistliche Persönlichkeiten erst wirklich mit einer geistlich-wissenschaftlichen Erforschung.
Sie wollten mehr über sich selbst erfahren.
Was ist eigentlich eine Seele, ein Geist, ein Mensch?
Sie folgen dem Menschen auf der Erde, um die Gesetze, die das Leben bestimmen, zu ergründen.
Überrascht sahen sie, dass viele Menschen, die starben, gar nicht ins Jenseits hinübergingen.
Sie sahen, dass die geistliche Gestalt dieser Menschen sich beim Hinübergehen auflöste und dass sich ihre Seele in die Welt des Unbewussten zurückzog.
Sie folgten diesen Seelen in diese stille Welt, weil sie wissen wollten, wohin diese Seelen wohl gingen.
Manche Forscher mussten Jahrhunderte warten, bevor die Seele, der sie folgten, wieder in einen neuen Körper reinkarnierte.
Aber schlussendlich sahen sie alle dasselbe Geschehen: Die Seele wurde von zwei irdischen Menschen angezogen und stieg im Moment der Befruchtung in die Eizelle der Mutter hinab.
Immer wieder folgten die ersten Forscher anderen Seelen, weil sie wissen wollten, ob diese Reinkarnation ein Gesetz war, das für alle galt.
Indem sie Tausenden von Seelen auf ihrem irdischen Kreislauf folgten, kamen sie dem Gesetz von Ursache und Wirkung auf die Spur.
Einer der ersten Forscher fasste dieses Gesetz später in die Worte: „Was der Mensch sät, wird er ernten.“
Nach Jahrtausenden des Forschens trafen sich die ersten Seelen wieder und trugen ihre Erkenntnisse zusammen.
Sie wollten mehr über dieses wundersame Gesetz der Reinkarnation erfahren.
Sie wollten wissen, wo alles begonnen hatte, wo die Seele ihr erstes Leben erlebt hatte.
Sie stellten sich auf ihre eigene Vergangenheit ein.
Groß war ihre Überraschung, als sie merkten, dass sie von der Erde wegschwebten.
Hatten sie sich falsch eingestellt?
Erneut konzentrierten sie sich, dachten nur noch an die Vergangenheit der Seele.
Und wieder schwebten sie von der Erde fort, in den Raum.
Nach einiger Zeit erreichten sie den ersten kosmischen Lebensgrad.
Dort waren sie Zeugen der letzten Seelen, die in jenem Moment den ersten Mutterplaneten verließen.
Die Forscher fühlten sich zu diesen seelöwenartigen Organismen hingezogen und sie fühlten, dass hier auch ihre eigene Vergangenheit lag.
Auch sie hatten einst hier gelebt und auf diese Art und Weise diesen Organismus zurückgelassen, um auf nächsten Planeten weiter zu wachsen.
Die Forscher begriffen jetzt, warum sie bereits die Lichtsphären erreicht hatten und andere Menschen noch im Urwald umherliefen.
Sie selbst waren auf dem ersten Planeten früher geboren worden!
Nicht alle Seelen wurden dort in demselben Moment geboren, dies Geborenwerden fand in „Wellen“ statt.
Millionstel Sekunde:
Warum seid Ihr weiter als das andere Leben?
Weil Ihr früher geboren wurdet.
Ihr womöglich eine Zehntel oder Millionstel Sekunde früher auf dem Mond Euren Lebensgrad bekamt.
Jetzt, da Ihr auf der Erde seid, haben sich diese Sekunden durch Leben verändert.
Masken und Menschen, 1948
Sie verstanden, dass die Seelen, die in jenem Moment den ersten kosmischen Lebensgrad verließen, erst in Millionen Epochen mit ihrer irdischen Evolution beginnen würden.
Denn das Gefühlsleben dieser Seelen konnte noch nicht unmittelbar in einen menschlichen Körper des ersten stofflichen Grades auf der Erde inkarnieren, dieser Übergang des Gefühlslebens der Seele in diesem seelöwenartigen Organismus zum Gefühlsleben des irdischen Urwaldbewohners erforderte noch viele Zwischenschritte.
Diese Zwischenschritte waren der nächste zu erforschende Punkt.
Die Forscher folgten den Seelen, die in jenem Moment den ersten Mutterplaneten verließen.
Sie folgten ihnen zum ersten Übergangsplaneten des zweiten kosmischen Lebensgrades.
So besuchten die Forscher einen Planeten nach dem anderen und lernten dadurch ihren eigenen kosmischen Lebensweg kennen.
Nach den Übergangsplaneten kamen sie schließlich auf dem Mars an und folgten dem Leben auf diesem Mutterplaneten.
Danach folgten sie den Übergangsplaneten des dritten kosmischen Lebensgrades und kamen zum Schluss auf der Erde an, Mutterplanet und Endstadium des dritten kosmischen Lebensgrades.
Sie fühlten, dass diese drei kosmischen Lebensgrade in demselben Universum lagen und im Grunde einen einzigen Raum des Erwachens bedeuteten.
Ihr Leben war erwacht, sie waren sich nun ihres ewigen Weiterbestehens bewusst geworden.
Eigentlich begannen sie jetzt erst, zu leben.
In jenem Moment begriffen sie, wo die Seele herkommt, die im Urwald ihr erstes irdisches Leben beginnt.
Sie begriffen zugleich, dass dieser erste stoffliche Grad auf der Erde noch so lange bestehen bleiben würde, bis die letzte Seele von den Übergangsplaneten des dritten kosmischen Lebensgrades auf die Erde gekommen und zu einem Körper des zweiten stofflichen Grades auf der Erde übergegangen ist.
Als die ersten geistlich-wissenschaftlichen Forscher ihren forschenden Blick wieder auf den Planeten des ersten kosmischen Lebensgrades richteten, wurden sie eines anderen Wunders ansichtig.
Die letzte Seele hatte den seelöwenartigen Organismus verlassen und war vom ersten Mutterplaneten weg gegangen, sodass die Aufgabe dieser kosmischen Mutter beendet war.
Ihr Leben ging dem Ende zu, sie konnte nun mit ihrem Sterbeprozess beginnen.
Als sie begann, ihre Lebenskraft langsam aus diesem makrokosmischen Körper zurückzuziehen, lösten sich einige Schichten ihrer Atmosphäre auf und ...
ihre Oberfläche vertrocknete.
So, wie der menschliche Körper vertrocknet, wenn sich die Seele zurückzieht, verhärtete sich auch dieser planetäre Körper zu dem Zustand, in dem wir ihn heute am Nachthimmel bewundern können.
Sogar in unserer heutigen Zeit fühlen sich Menschen mit diesem Himmelskörper verbunden, nicht wissend, dass sie dort ihren kosmischen Lebensweg begonnen haben.
Sie sehen dann auch nur einen sterbenden Planeten und können seine mächtige Vergangenheit mit ihren stofflichen Augen nicht erfassen.
Selbst wenn manche irdischen Gelehrten vermuten, dass auf seiner Oberfläche einstmals Wasser strömte, in dem möglicherweise Leben war.
Auf der Erde fanden die geistlichen Forscher diesen ganzen kosmischen Evolutionsweg in der Geburt eines Kindes wieder.
Sie sahen, dass die menschliche Mutter jeden Monat eine Eizelle abteilt, genau wie der erste Planet es im Großen als Mutterplanet tat.
Auch auf der Erde verbindet die reinkarnierende Seele sich beim Hinabsteigen mit einer kleinen Zelle, genau wie auf dem ersten Planeten.
In der Gebärmutter erlebt die Seele das Wasserbewusstsein.
Auch dort „schwimmt“ sie im Fruchtwasser, genau wie sie es Billionen Epochen lang auf dem ersten Planeten getan hat.
Sogar die Kiemen werden im heutigen Stadium nur kurz aufgebaut und sind der Beweis dafür, dass wir einst im Wasser gelebt haben.
Da sie sehr engagiert untersuchten, fanden die ersten geistlichen Forscher alle stofflichen Übergänge in diesen neun Monaten einer Schwangerschaft wieder.
So zeugt unser Steißbein von unserem kriechenden Leben auf dem zweiten kosmischen Lebensgrad.
Was die Seele seinerzeit in Jahrmilliarden erbaut hat, das spielt sie nun in neun Monaten komplett durch.
Diese Erkenntnisse waren die ersten Fundamente für die Universität des Christus.
Die geistlichen Forscher verstanden, dass die gesamte kosmische Evolution von Körper und Seele auf der Reinkarnation fußte.
Meister Alcar fasst es für André wie folgt in Worte:
Jetzt, da man alle Menschenarten auf der Erde kennenlernt und erforscht, vertieft man sich in dieses Studium, aber den eigentlichen Kern, die Tiefe allen Lebens und des stofflichen Organismus erkennt man auf der Erde nicht, weil man das Schöpfungswunder bis zu seinen Anfängen hin nicht mehr zurückverfolgen kann.
Doch das wäre wohl möglich, immer wieder komme ich darauf zurück, wenn die Gelehrten das ewige Weiterleben und die Wiedergeburt akzeptieren könnten.
Die Wiedergeburt – und darum geht es mir, deswegen hast du das alles erleben dürfen und deswegen habe ich dir das auf dieser Reise gezeigt – betrifft das stoffliche und das geistige Kleid.
Beide Organismen sind eins, beide gehen ineinander über.
Was für den stofflichen Körper möglich ist, ist gleichermaßen für das geistige Kleid möglich.
Wenn der menschliche Embryo im ersten Stadium nicht beseelt worden wäre, hätte das Leben nicht in ein anderes Kleid übergehen können, dann wären wir erst gar nicht auf die Erde gekommen, ich habe dir das schon erklärt, und hätten wir auch dieses großartige Wunder, die Schöpfung, nicht gekannt.
Aber Gott überschaute das alles, denn Gott gab dem Menschen ein stoffliches Kleid, auch wenn es das Kleid einer vorweltlichen Tierart war, es sollte und musste sich verändern, dazu dienten all diese Planeten.
Was diese gewaltigen Körper an Kräften besitzen, wie seltsam das auch klingen mag, das besitzen auch der stoffliche und der geistige Organismus.
Alles ist in Harmonie und in allem finden wir diese Ordnung wieder.
Auf verschiedene Weise habe ich dir aufgezeigt, dass dies so sein muss, sonst wären wir keine Wesen mit einem göttlichen Funken und würden nie ins Universum eingehen und das Universum als unseren Besitz annehmen können.
In allem, vom ersten Augenblick an, liegt die Wiedergeburt.
In Hunderten, nein Tausenden von Zuständen kann ich dir das aufzeigen.
Wer sich auf der Erde befindet, hat die Wiedergeburt erlebt.
Bäume, Blumen und das ganze Tierreich sind in anderen Zuständen, Planeten also, gewesen.
Hätten sie dort bleiben müssen, dann wären sie nie so weit gekommen.
Als der erste Mensch ein vortierartiges Tier war und es viele Millionen Jahre gedauert hat, bis es stofflich so weit war, dann ist es die Seele, der Geisteskörper also, die das durchlebt haben muss.
Das Entstehen des Weltalls, 1939

Die Ursachen der Überbevölkerung

Als die ersten Seelen mit ihrer geistlichen Forschungstätigkeit beschäftigt waren, lebte die irdische Menschheit immer noch im vortierhaften Gefühlsstadium.
Das geschärfte Denken des irdischen Menschen mit einem Körper der späteren stofflichen Grade hatte immer mehr und immer raffiniertere Waffen erfunden, mit denen sehr viel Menschen gleichzeitig getötet werden konnten, und andere konnten beherrscht werden.
Je mehr Morde, desto mehr Karmaleben, um dies alles wiedergutzumachen.
Die Anzahl Leben, die eine Seele brauchte, um wieder in Harmonie zu kommen, stieg alarmierend hoch.
Dadurch wurde der Aufenthalt auf diesem Planeten insgesamt viel zu lang.
Die Forscher sahen, dass dies die wichtigste Ursache für die Überbevölkerung auf der Erde in unserer heutigen Zeit bilden würde.
Einerseits kommen immer noch Seelen von den Übergangsplaneten des dritten kosmischen Lebensgrades zur Erde, um hier ihre ersten Leben im Urwald zu beginnen.
Andererseits blieben die Seelen der späteren stofflichen Grade, also wir, viel zu lange auf der Erde und machten ein Leben nach dem anderen wieder gut.
Außerdem sind die meisten Leben bedingt durch verfrühtes Hinübergehen kürzer als beabsichtigt.
Meister Alcar:
Not only that we as human beings sullied our karmic laws, so as a result of murder and destruction, sullied our Divine harmonic laws of life, but above all we now already see that the human being is dying before his cosmic time and namely because of his weakening, his diseases.
Die Kosmologie des Jozef Rulof Teil 5, 1944
Somit steigt die Anzahl der reinkarnierenden Seelen auf der Erde fortwährend an und dies wird noch eine ganze Weile so weitergehen.

Unsere Zwillingsseele

Die meisten geistlichen Forscher hatten inzwischen das Glück erlebt, mit ihrer Zwillingsseele vereint zu werden.
War das noch nicht geschehen, so mussten sie nun auf ihren ewigen Seelenverwandten warten.
Ab der vierten Lichtsphäre konnten sie sich nur dann evolutionär weiterentwickeln, wenn sie als Zwillingsseelen gemeinsam diesen Raum tragen und repräsentieren konnten.
This soul life belonged to the same grade of life as we ourselves and it was not a second older.
We went on our way with this life, grade in grade out, in this way one life did not come further or higher than the other.
Less than ten seconds away from each other, just as old, one in working, we reached the higher conscious.
Now one day as creative, then again as a bearing principle.
In this way we experience the Moon, then the second cosmic grade and then came to the Earth.
In all those stages the twin souls obeyed the divine laws and nothing breaks their naturally grown union.
As man and as mother they will now experience the material world on Earth.
If the mother has experienced the highest in her own grade and the law for birth and motherhood has awakened in her, she will receive the creating organism in the next stage, while the creating organism - the man - will then enter the bearing life.
The twin souls as man and wife will continually change organism and awaken as mother in order to become ready for each other and experience the laws through motherhood, which will take them back to God.
Having come from the second cosmic grade to the Earth, the twin souls experience the seven physical grades, which Mother Earth created.
Beginning in the jungle they go from one race to the other and reach the white race via thousands of lives.
Meanwhile the soul has awakened for the conscious life, it plunges itself into passion and violence.
In every life the laws of God are destroyed.
The soul now consciously creates karma and now enters cause and effect, it must make good what it did wrong.
This is the moment when the natural union is broken and the twin souls separate.
They are each drawn to other grades, already according to the karmic laws, which each created for itself.
The personality - for our life the grade of conscious - is pre-animal-like, animal-like, coarse-materially, materially or spiritually attuned.
And only the personality, which reached and experienced the spiritual grade, met the own kind again, all the lower grades are still busy releasing themselves from the own karma and coming into contact with other grades.
Those souls experience the conscious suffering and the conscious sorrow, the misery, which they imposed upon themselves.
The human being goes over the Earth, knows nothing about the laws in which and as a result of which he lives, he only knows that life is a hell.
One marriage after another ends in misery and discord and the longing for the own grade of life becomes even greater.
The woman seeks the man, the man seeks the woman, the true love, the life which belongs to her and to him.
But where does this soul live?
Under which cloud does it live?
No one knows it, but somewhere on Earth, or, what is also possible, in the world of the unconscious, waiting for a new organism, is the being, which belongs to his life.
No one knows of the existence of a twin soul, there is only the undetermined longing for a human being, who is the same, thinks and feels in the same way, knows the same longing, cherishes the same expectations.
But where does that being live?
You can see it on this side, if you have reached the first sphere.
In the spheres lying underneath it the human being still has to awaken for this wisdom.
There you are still unconscious of all these laws of life.
In this way man and wife are busy freeing themselves from the own karma, at least if they already possess this conscious and do not still continue to create new karma.
God gave every being in the universe a twin soul:
‘I belong to you, I am from you, since God joined us together.
Both of us carry the universe, we together represent the Divine laws.’
However, we ourselves broke the true twin soul love and this was as a result of the own longings.
We ourselves expelled ourselves from the paradise.
Our uncontrolled desires drove us to other beings, we lived it up through them and only just saw our passions getting worse.
This tore us apart and placed us in misery.
Yet the soul of your life lives in the universe, probably very close to you, so do not despair if you are beaten and kicked, because the other life does not understand you.
Your own grade and kind waits for you and works on itself.
Prepare yourself for your twin soul and remember that you serve this being, if you finish your task with regard to the other life!
It is possible in all the grades to experience your own kind.
If you understood me, you will feel, that everyone got to experience or will get to experience these grades.
In all the grades the twin souls meet each other in order to then be attracted to the other kinds, to which they have to make good, under the authority of the karmic laws.
In the pre-animal-like and animal-like life attunements you can therefore meet your twin soul and also experience a certain happiness there, because the feeling of unity also speaks in those lower grades.
But what does such an animal-like attuned love mean?
Christ died for this kind of love.
Only the spiritual twin soul has meaning for our life.
As a soul we go through all the layers of evil, through all the grades of darkness to the light.
We enter into connection with the higher grade for the first time when we have made good in the lower grade.
In one life you create, in the other and next one you are mother and you bear.
Making good and learning in this way you evolve and you reach spiritual awakening.
Finally you are open to spiritual love and you have attunement to the first sphere.
And now for the first time you are ready for spiritual twin love!
If you are now on your last material life and you have completed your earthly cycle, you enter our life and you continue on this side.
It is now possible, that the soul which belongs to your life, is still on Earth.
It is also possible, that it still lives in the world of the unconscious and waits there in order to be attracted by Mother Earth.
Now you must therefore have patience, but this one life has no meaning.
You experienced millions of lives as man and wife!
There is so much in our world that you have to learn.
And you, as a conscious being, can help the soul, which still has to experience an earthly life.
Awaiting the reunion, you prepare yourself in order to receive your twin soul in this world.
And when this blissful moment comes, you will be connected with your twin soul for eternity, you will never separate again.
There are seven spheres in order to prepare you for the fourth cosmic grade of life, where you await the material stage again.
Together you begin to build on the higher happiness, you take possession of the first spheres and make a journey of a few centuries.
You go back to the Moon and follow all the stages, which you both experienced on the first, the second and the third cosmic grade.
You see how you separated and the lives which you then experienced.
By means of these trips and experiences you receive the cosmic conscious.
Die Völker der Erde aus dem Jenseits betrachtet, 1941