Scheintod

Körperliche Störung und tiefer Schlaf

Der Scheintod ist eine körperliche Störung, die einen tiefen Schlafgrad repräsentiert.
Nach den Büchern von Jozef Rulof.
Abbildung: Erweckung des Lazarus, von Carl Bloch
Lazarus war scheintot.
Da er nicht wirklich verstorben war, konnte Christus ihn zurückholen.
Scheintod ist eine körperliche Störung, bei der weder Puls noch Kreislauf mehr wahrgenommen werden.
In diesem Sinne unterscheidet sich der Scheintod vom Zustand des Komas, bei dem Puls und Kreislauf noch vorhanden sind.
Ein Scheintoter kann aufgrund des Fehlens wahrnehmbarer Körperfunktionen für „tot“ erklärt werden.
Ein Scheintoter kann auch wirklich sterben.
Oder er kann wieder wach werden.
Das kommt daher, dass der Scheintod auch als ein Grad sehr tiefen Schlafs betrachtet werden kann.
Einige Magier oder Fakire können diesen Grad des Schlafs sogar durch Konzentration erreichen und aus ihm wieder zurückkommen.
Im Zustand des Scheintodes ist der Mensch noch nicht von seinem Körper losgelöst.
Der Körper wird noch durch die Lebensaura genährt, weshalb sich der Körper noch nicht zersetzt.
Wenn es doch zur Zersetzung kommt, weiß man sicher, dass der Mensch „wirklich“ tot ist.
Dem Auftreten von Zersetzungserscheinungen wird jedoch oft mit Kühlung oder leichter Einbalsamierung entgegengewirkt, infolgedessen der Zustand des Scheintodes verschleiert sein kann.

Quellen und Vertiefung