Wiedergeboren für eine Aufgabe -- Quellen

Quelltexte aus den Büchern von Jozef Rulof zum Artikel „Wiedergeboren für eine Aufgabe“.
Nach den Büchern von Jozef Rulof.
Das Lesen dieser Quellen setzt die Lektüre des vorangehenden Artikels „Wiedergeboren für eine Aufgabe“ voraus.

Weisheit und rasches Reinkarnieren

Auf einem Kontaktabend sagt Jozef Rulof, dass eine Seele nach einem Leben auf der Erde mitunter sehr rasch wieder reinkarniert.
Ein Zuhörer versteht nicht, dass dies so rasch geschehen könne:
(Mann im Saal): „Ja, Herr Rulof, eine kleine Definition, eine sehr kleine, über die schnelle Geburt, vom Sterben und Wiedergeborenwerden schon innerhalb der sieben Monate“, ja, „oder innerhalb dieser sieben Monate, das ist für mich nicht ...“
Das können Sie nicht akzeptieren?
(Mann im Saal): „Nein, es ist mir nicht klar.“
Nicht klar, warum nicht?
(Mann im Saal): „Ja, weil ich es nicht verstehe.“
Mein Herr, haben Sie „Das Entstehen des Weltalls“ und „Die vom Tode wiederkehrten“, „Der Kreislauf der Seele“ von mir gelesen?
Sehen Sie, dort begegnen Sie diesen Gesetzen.
„Geistige Gaben“.
Aber die Geburt, hier in Europa haben Sie das nicht so schnell, früher hatten Sie das mehr.
Beispielsweise, zuletzt in (Britisch-) Indien, das ist vor dreiundzwanzig, vierundzwanzig Jahren passiert.
Diese Hohepriester, die haben es oft erlebt.
Es kommt hier jemand zu mir, der sagt: „Ich habe es selbst erlebt, mein Herr, ich nehme sofort an, was Sie dort schreiben.“
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Wenn eine Seele rasch wiedergeboren wird, dann geschieht dies für eine Aufgabe:
Ich sage: „Es ist möglich, aber dann ist es eine Aufgabe.“
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Für die meisten Seelen ist das nicht möglich, weil sie sich durch Gewalt in früheren Leben von der harmonischen Zeit der Reinkarnation entfernt haben:
Denn wir Menschen leben alle in Disharmonie.
Wir sind nicht in Harmonie mit dem Kosmos und der astralen Welt, das ist doch schließlich nicht möglich?
Also wir haben dadurch schon unser normales, göttliches Rechtzeitig-Geborenwerden zerstückelt, indem wir einfach so drauflos lebten.
Und da ist Selbstmord, Mord, Diebstahl und all diese Dinge mehr, man redet über Leidenschaft und Gewalt.
Mein Herr, das heißt alles noch nichts, wenn es nur nicht um Mord geht, denn Mord schaltet Sie aus der normalen, wirklichen, harmonischen Geburt aus.
Und dann müssen wir zurückkehren.
Und nun haben wir Vaterschaft, haben wir Mutterschaft.
Also wir sind sozusagen an Tausende Gesetze gebunden.
Und diese sind alle harmonisch und es geht alles von alleine, pünktlich, auf die Sekunde.
Und dann gab es ...
Zwischen Leben und Tod, das nennen die Meister die Welt des Unbewussten, das soll heißen: Der Mensch schläft dort ein und wird Embryo.
Können Sie akzeptieren, dass Sie und wir alle, dass wir bald ...
Wir kommen nun aus dem „Sarg“.
Müssen Sie zur Erde zurück, dann lösen Sie sich vollkommen auf.
Habe ich gesehen, ich rede aus dem, was ich gesehen habe, mein Herr.
Ich trete aus (meinem Körper heraus) und ich habe diese Gesetze gesehen und (habe ihnen) mit diesen Meistern folgen dürfen, sonst wüsste ich es auch nicht.
Also ich erzähle Ihnen aus der Wahrheit.
Dann lösen Sie sich vollkommen auf und kommen zurück zum Embryo, zu so einem kleinen Funken, und so werden Sie von Vater und Mutter angezogen, denn das ist auch wieder embryonal.
Das stimmt also, nicht wahr?
Nun haben wir diese Gesetze übertreten.
(Das) waren wir!
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Wenn wir vollkommen in Harmonie mit den Gesetzen der Reinkarnation wären, könnten wir sogar nach sieben Stunden wieder auf der Erde geboren werden:
Aber dann ist es eine Aufgabe, sage ich Ihnen, und dann komme ich sofort zurück – dass es möglich ist und sein kann –, dann ist es eine Aufgabe, dann könnten wir in kurzer Zeit, in sieben Monaten, sogar in sieben Stunden könnten Sie angezogen werden und wieder auf der Erde geboren werden.
Aber dann sind wir auch kosmisch vollkommen im Gleichgewicht mit allen göttlichen Gesetzen.
Wer ist das?
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Jozef gibt ein Beispiel einer raschen Reinkarnation:
Aber in (Britisch-) Indien ist es letztens unlängst gewesen, da war ein Hohepriester und der starb, er ging hinüber und er sprach: „Ich komme am Morgen schon wieder zurück, denn mir ist es gegeben, meine Aufgabe fortzuführen.“
Und dieser Knabe kam zurück.
Er sagt: „Ihr werdet früh von mir hören, ich bin wieder hier in der Nähe.“
Aber das liegt in den Händen von Meistern, sehen Sie?
Und dieser Mann, der führte dort eine Schule fort, das ist die Weisheit, östliche Weisheit, und diese Schulen sind immer noch tätig.
Das soll heißen, diese sind mit dem mystischen Raum (verbunden).
Die Universität des Christus besitzt mystische Räume, auch mystische Lehrer, für das und das und das und das, um das aufzubauen und das bewahren sie, denn Ägypten, China, Japan, der Osten hat die Mystik aufgebaut.
Nicht wahr?
Nun ist dieser Mann geboren worden.
Sie wussten nicht, wo.
Er sagt: „Ihr hört schnell von mir.“
Sechs Jahre später, drei Jahre (später) begann es schon.
Als das Kind anfing, zu reden: „Mama, ich bleibe nicht hier, denn ich gehe zum Tempel.
Dort drüben ist ein Tempel, nicht wahr?“
„Ja.“
Wie kam das Kind dazu?
Nicht gesehen.
Als er sechs Jahre alt war, da sagt er: „Mama, ich gehe fort, denn ich will auch meinen Hund haben, denn mein Hund ist auch dort drüben.“
Dann sagt er: „Ihr seid zwar meine Mutter, aber Ihr seid es nicht, denn dort drüben wohnt meine andere Mutter und dort ist auch mein Hund.“
Und dort ging er hin.
Und dort waren auch die Eltern von sechs, so viel, kurze Zeit, nach sieben Monaten ... diese Eltern, die waren dann noch, die dachten, sie hätten ihr Kind verloren.
Und er begann sofort, im früheren Bewusstsein zu reden, also die Reinkarnation, die war absolut bewusst, das hatten Meister in den Händen, denn sonst würde es in sein Bewusstsein wegsacken.
Und haben Sie daraus ein Studium gemacht, dann ist es auch völlig einfach, dass er in dem Gefühlsleben, in diesem und jenem Geborenwerden und vielleicht (in) einigen Dingen mehr, zum Studium, ist er auch vollkommen bewusst geblieben; denn dieser Mann tat und wollte nichts anderes.
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Diese Seele war in Harmonie mit allem Leben:
Denn der Mensch, dieser Priester, der war natürlich in Harmonie mit dem und dem und dem.
Und er erzählte selbst, er konnte keiner Fliege etwas zu leide tun, geschweige denn einem Menschen.
Also er war in Harmonie und brachte dieses, seine eigene Weisheit setzte er fort.
Und dann lief er von seinen ersten Eltern weg, „Weint doch nicht, Vater und Mutter“, sagt er.
„Und Ihr auch nicht, Vater und Mutter, und ich habe noch mehr Väter und Mütter.
Denn Ihr verliert mich bald sowieso, denn ich gehe zurück, ich bin das Haupt des Tempels.“
Und er ging fort, da war er acht Jahre alt und er stand dort mit derselben Weisheit.
Frage und Antwort Teil 2, 1951
Für eine Aufgabe kehren Tausende Seelen zurück, nicht Millionen:
Aber wir Menschen, nicht nur dieser Mann, sondern Tausende Menschen, nicht Millionen, Tausende, die also durch ihre Aufgabe eine schnelle Geburt bekommen, um dem Menschen nur wieder zu beweisen: Wie kann das sein?
Ich war das, Reinkarnation, ich habe mein volles Bewusstsein.
Frage und Antwort Teil 2, 1951

Kombination von Aufgabe und Wiedergutmachen

André (Jozef Rulof) sieht in den Lichtspären geistige Wesen durchscheinend werden:
Dort vor ihm waren geistige Wesen.
Alle spazierten umher und waren in Gedanken.
Manche, so sah er, waren in einen dichten Schleier gehüllt, andere waren mehr durchscheinend.
„Was bedeutet das, Alcar?“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Alcar erläutert, dass durchscheinend zu werden bedeutet, in Kürze zu reinkarnieren:
„Das bedeutet, dass sie mit ihren Lieben hier sind und gleich hinabsteigen werden.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Alcar erklärt, dass André in jenem Moment Zwillingsseelen sieht, die auf ewig verbunden sind, auch wenn eine von ihnen reinkarniert:
„Wissen sie das denn?“
„Ja, André, sie wissen, dass sie bald aufbrechen werden, aber sie sind auf ewig verbunden und werden das auch bleiben.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Die Seele, die in den Sphären bleibt, wird geistiger Leiter der Seele, die reinkarniert:
Einer von beiden steigt in die Welt des Unbewussten ab und der oder die andere bleibt an dieser Seite und wird die Aufsicht für diesen Menschen auf der Erde übernehmen.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Die Seele, die reinkarniert, kommt für eine Aufgabe:
„Fühlst du denn, dass dieses Wesen eine geistige Mission zu vollbringen hat?“
„Ja, das fühle und sehe ich.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
André merkt an, dass die Zwillingsseelen zeitlebens getrennt sein würden.
Alcar widerspricht dem, die Seelen blieben in ihrem tiefsten Gefühl eins:
„Sind sie für das Leben auf der Erde getrennt?“
„Habe ich dir nicht schon viele Male gesagt, dass wir nie getrennt werden können?
Sie sind auf ewig eins und werden das bleiben.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Die reinkarnierende Seele will zugleich etwas wiedergutmachen:
Sie, diese Seele, bringt etwas auf die Erde und hat dort auch etwas wiedergutzumachen.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Auch Alcar hat seine Aufgabe und das Wiedergutmachen in seinem Leben als Anthony van Dyck miteinander verknüpft:
Auch ich hatte, als ich auf der Erde war, etwas wiedergutzumachen und alle anderen, die mit mir dort geboren wurden.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Für André erscheint dies zunächst kein Grund dafür zu sein, mit jemandem anderen ein Verhältnis anfangen zu müssen:
Dieser Mensch aber ist für sie die Inspiration und führt sie auf der Erde zu großer Höhe.“
„Wie schwer das ist, Alcar.
Wie alt soll sie dort werden?“
„Sie wird etwa um die sechzig bis siebzig Jahre alt werden.“
„Und das andere Wesen ist die ganze Zeit allein, muss mit ansehen, dass man sie verspottet und quält, denn auch sie wird doch ihr Leid, ihren Schmerz und vieles andere abbekommen und erleben?“
„Das hast du gut herausgefühlt, André.
Auf der Erde wird sie auf jemanden treffen, und an diesem Wesen wird sie wiedergutmachen.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Alcar erläutert, dass sich die Seele durch das Wiedergutmachen von dem befreien kann, was ihre Entwicklung in den Sphären hemmt:
Zugleich überbringt sie etwas, und auch das geschieht, um sich in dieser Zeit von dem zu befreien, was sie hier zurückhält und ihre Entwicklung hemmt.“
Ein weiteres Wunder, dachte André.
„Wie schrecklich scheint mir das zu sein, Alcar.“
„Meinst du, dass du das nicht zustande brächtest, jetzt, wo du das alles weißt, oder dass du das nicht könntest?“
„Ich weiß es nicht, aber es erscheint mir so schwierig.
Wenn sie dem anderen begegnet, dann fühle ich jetzt schon, dass er sie, wenn sie in den Mutterkörper hinabsteigt, nicht verstehen wird.
Und das ist furchtbar, denn das Leben ist dann so schwer.
Ach, welche Tiefe und welche Aufopferung.“
„Dieses Wunder ist tief, André, aber es ist keine Aufopferung.
Du hast doch gehört, was ich gesagt habe, dass sie auch wiedergutmachen wird?
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Alcar erklärt, warum wiedergutmachen zu dürfen dann als eine Gnade angesehen werden kann:
Wenn das Wesen auf der Erde ist, an dem wir wiedergutzumachen haben, und wir schon an dieser Seite sind, ist das dann nicht besser, als viele Jahre zu warten, ehe wir an dieser Seite weitergehen können?
Es hält uns unwiderruflich zurück, es hemmt unsere Entwicklung, weil wir nicht weiterkönnen und dieser Mensch auf der Erde lebt.
Fühlst du das große Wunder dieses Zustandes und dass es eine große Gnade ist, wenn dies geschieht?
Dann erreicht man in diesem Leben sehr viel, und wenn dann das Ende kommt, ist alles Leid vergangen und sie sind auf ewig verbunden.
Dann sind sie Schwestern und Brüder im Geiste und gehen an dieser Seite weiter.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
André sieht dies nicht so:
„Ich finde es schrecklich, Alcar.
Wie sehr muss dieser Geist, der an dieser Seite bleibt, leiden.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Alcar verweist auf das Leben von Lantos im Buch „Der Kreislauf der Seele“.
Lantos brachte auf der Erde seine Zwillingsseele in Kontakt mit einem Mann namens Roni, an dem sie wiedergutzumachen hatte:
„Hast du das Leben von Lantos gut verstanden?
Was tat er, als die Zeit schließlich kam?
Er brachte seine eigene Seele (seine Zwillingsseele) mit Roni in Kontakt und musste mit ansehen, dass sie an Händen und Füßen gefesselt wurde.
Und doch ist das tausendmal besser, als hier abwarten zu müssen und nicht weiterzukönnen.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
André fragt, ob nicht andere das für einen tun könnten:
„Wenn ich dich also richtig verstanden habe, meinst du Folgendes.
Wenn ich auf der Erde jemandem etwas angetan habe und ich bin in die Sphären zurückgekehrt, aber der- oder diejenige geht wieder zurück auf die Erde, dann muss ich dennoch warten, bis ich das wiedergutgemacht habe?
Können das nicht andere für mich tun?“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Alcar macht deutlich, dass die Seele mit dem Menschen verbunden bleibt, dem das Leid zugefügt worden ist:
„Nein, nur sie haben mit deinem Leben zu tun, sie mussten das erleiden, und nicht die anderen.
Man kann viel für andere tun, dennoch wirst du diesen Wesen wieder begegnen, denn sie sind es, die unsere Entwicklung aufhalten.
Das ist das Gesetz von Ursache und Wirkung.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Das ist neu für André, denn sie befinden sich schon in der ersten Lichtsphäre:
„Aber das sind doch sicherlich keine schweren Fehler, Alcar?“
„Du meinst, weil sie in der ersten Sphäre leben?“
„Ja, das meine ich eigentlich.“
„Wer die erste Sphäre erreicht hat, kann in dieser Sphäre noch schwere Sünden und Fehler wiedergutmachen müssen, und doch schon hier eintreten.“
„Aber davon hast du mir noch nie etwas erzählt, Alcar.“
„Das war auch nicht möglich.
Diese geistigen Gesetze kann ich erst jetzt behandeln, du hättest sie nicht verstanden.
Ich behandele jetzt diese Gesetze, weil alle diese Zustände mit der Wiedergeburt zu tun haben.
Wenn wir frei von Hass sind, von Leidenschaften und Gewalt und schon Liebe besitzen, können wir die erste Sphäre an dieser Seite betreten, obwohl wir noch Fehler und Sünden haben, die wir jetzt erst wiedergutmachen können.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Alcar erläutert, dass man erst in der vierten Lichtsphäre einen geistigen Gefühlsgrad erreicht hat und man erst dann völlig losgelöst ist von irdischen Verbindungen und Gefühlen:
„Vergiss nicht, André, dass die erste Sphäre wie die Erde ist.
Da kommen noch zwei Sphären, bis die erste geistige Daseinssphäre erreicht wird.“
„Jetzt verstehe ich es, Alcar.
Wie erstaunlich auch das ist.
Daran habe ich nicht gedacht.“
„In der ersten Sphäre, André, muss und wird sich alles auflösen, erst dann können wir weitergehen.“
„Und dafür kehren viele von ihnen auf die Erde zurück?“
„Ja, André, um die Sünden und Fehler wiedergutzumachen und zugleich um zu dienen.“
„Wie werden sie denn einander finden, Alcar?“
„Dafür wird von dieser Seite aus gesorgt.“
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Für André ist es weiterhin nur schwer zu verstehen, dass die Seele im Jenseits ihre Zwillingsseele auf der Erde sogar zum Wiedergutmachen hinführen soll:
„Also dieser Geist wird sie, wenn es so weit ist, verbinden, obwohl es sein eigenes Leben, seine eigene Seele ist?“
„Ja, André, so wird es geschehen.
Und nochmals frage ich dich: Würdest du das nicht können, und zugleich etwas auf die Erde bringen und dann wiedergutmachen?
Ist diese Dankbarkeit nicht in dir?
Wir alle konnten das, ausnahmslos.
Viele auf der Erde fragen, warum Gott die Menschen denn so innig zusammenbringt, aber der eine lernt vom anderen.
Der eine kehrt für sein inneres Leben zurück, ein anderer, um der Erde und der Menschheit etwas zu bringen.
Es gibt Tausende von Gründen, weshalb wir wieder auf die Erde zurückkehren, doch jeweils mit einem bestimmten Ziel, und dieses Ziel wird erreicht.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
André denkt noch an das stoffliche Geschehen:
Diese beiden Wesen sind also, wie gesagt, innig verbunden und werden das bleiben.“
„Und sie geht in andere Hände über, Alcar?“
„Was heißt in andere Hände, mein Sohn, was bedeutet ein stofflicher Körper?
Ein prachtvolles Kleid, aber wir denken anders dadrüber.
Wir interessieren uns nur für das Seelenleben und haben an dieser Seite nichts an diesem Körper, das innere Leben, das ist unser Glück.
Auf der Erde begeht man einen Mord dieses Kleides wegen, aber wir hier gehen hin und warten, bis das innere Leben bereit ist.
Das ist die ewige Wahrheit, das ist es, was wir lieben, und das geht auf ewig weiter, André.
Wir sehen und fühlen das anders, denn das tiefe Seelenleben wird weder getroffen noch erschüttert.
Hier erwacht es, hier lebt es, dort liegt es tief in des Menschen Seelenleben verborgen.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Es geht um das Gefühl:
An dieser Seite, André, ist Gefühl Leben, ist Gefühl Liebe und Licht, Wärme und Glück.
Der stoffliche Körper lebt nur vorübergehend und stirbt.
Auf der Erde hat man den Körper lieb, wir aber lieben das innere Leben.
Die Tiefe dieses Seelenlebens wird denn auch nicht berührt, ist nicht zum Vibrieren zu bringen, weil das Wesen, das dies kann, hier lebt und dieselbe Abstimmung hat.
Das ist die Seelenverbindung und ist reines Glück, wenn man es fühlt.
Sonst bedeutet es nichts und hat keinerlei Wert.
Nein, André, sie geht und muss gehen und mit ihr Tausende.
Gleich löst sie sich auf, und dann beginnt das männliche Wesen mit seiner Aufgabe und wartet, bis er sie erreichen kann.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Nichts kann sie davon zurückhalten, sich selbst in Harmonie zu bringen:
Sie wird Mutter werden und wird das auf der Erde erleben.
Auf der Erde wartet jemand und sie werden auf der großen Erde zusammentreffen.
Wenn sie das erlebt hat, und nichts kann das verhindern, kehrt sie in die Sphären zurück und geht an dieser Seite weiter.
Dann ist alles vollbracht und erlebt, und auch ausgestanden und wiedergutgemacht.
Sie wird dieses Mächtige, das auf der Erde nicht verstanden wird, bewusst erleben, tief in ihrem Inneren liegt das alles.
Das Entstehen des Weltalls, 1939

Die Universität von Christus

Alcar führt an, dass durch Reinkarnation Fortschritt für Wissenschaft und Medizin auf die Erde gebracht wird:
Ich kenne viele Gelehrte, die auf der Erde sind, und dort nur einer Erfindung zum Nutzen der Menschheit wegen geboren wurden.
Erst vor Kurzem sind hier zwei Genies angekommen, die beide auf die Erde zurückgekehrt waren, um der Erde und der Wissenschaft etwas zu überbringen, wodurch Tausende Menschen von ihren schrecklichen Krankheiten erlöst werden konnten.
Wenn diese Menschen nicht wieder auf der Erde inkarniert wären und es auch an dieser Seite keine Wesen gegeben hätte, die sie inspirierten, dann hätte dort nichts erreicht werden können.
Aber sie hatten das im Voraus erlebt und zustande gebracht und kehrten dafür auf die Erde zurück.
Auch für andere Wissenschaften ist das möglich.
Wenn die Ärzte nicht von dieser Seite aus auf die Erde zurückkehrten, um dort der Menschheit etwas zu hinterlassen, dann käme man nie weiter.
Aber sie wurden erneut geboren und kehrten nach getaner Arbeit zurück und sahen, dass sie dort nicht umsonst gewesen waren.
Auf der Erde wussten sie nichts davon, hier aber gingen sie in die Vergangenheit über und waren glücklich, dass es erreicht war.
Das geht schon so lange, wie die Erde einen Platz im Universum einnimmt.
Ich habe dir das erklärt.
Von dem Moment an, als die Hölle und die Lichtsphären entstanden, kehrten bereits geistige Wesen in einen stofflichen Organismus zurück und brachten ihr inneres Wissen auf die Erde.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
In alle Winkel der Erde wird geistige Nahrung gebracht:
Hier, André, fragt man nicht danach, was man erleben muss, hier will man erleben, denn wir alle dienen.
Wir wollen wiedergutmachen und empfinden das als eine Gnade.
Das tut jeder und alle gehen darin über und einst werden sie so weit sein.
Diese Wesen sind nicht davon abzuhalten.
Sieh sie gehen und fühle die unbeschreibliche Beseelung.
Sie bahnen sich einen eigenen Weg, und dieser Weg wird von dieser Seite aus geebnet.
Hier wachen Wesen und führen Aufsicht, sie sind die Schutzengel derer auf der Erde.
Sie sind innig miteinander verbunden und haben alle eine Aufgabe, um das zu erreichen, wozu sie dienen.
Tausende Wesen haben an dieser Seite eine Aufgabe, und diese Aufgabe wird vollendet, und wie sehr man ihnen auch entgegenwirken mag, dieses Werk ist nicht zu zerstören, es muss und wird geschehen, denn sie alle wollen es.
Ein heiliger Schaffensdrang ist in ihnen.
Das ist geistiges Feuer, mein Sohn, heiliges Feuer, das entflammt und andere erwärmt.
Wie viele geistige Wesen sind nicht auf der Erde für unser Werk?
Wie viele geistige Leiter sind nicht an dieser Seite, die ihnen auf der Erde helfen?
Selbst an den entlegensten Orten der Erde leben sie heute, denn das ist das Jahrhundert der geistigen Nahrung.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Auch für die Kunst reinkarnieren Seelen:
Für die Kunst, die bildende Kunst und die Malerei, kehrten Menschen von dieser Seite aus zurück und brachten dorthin, was sie dorthin bringen sollten.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Ebenso für Wissenschaft und Technik können Seelen aus der ersten Sphäre kommen:
Diejenigen, die jetzt auf die Erde zurückkehren, bringen geistige Nahrung oder Wissenschaft oder Technik.
Beide folgen einem Weg und werden das beabsichtigte Ziel erreichen.
Das Entstehen des Weltalls, 1939
Ferner können Seelen aus höheren Lichtsphären für eine Aufgabe auf die Erde kommen:
In allen Sphären kann ich dir diesen Zustand zeigen, sogar in den höchsten Sphären, aber dann ist die Aufgabe eine besondere und hat immer mit einem großen Geschehen auf der Erde zu tun.
Und das alles dient allein der Entwicklung der Menschheit, denn die höheren Wesen würden nichts anderes auf die Erde bringen können.
Das ist dann eine Mission höchsten Ranges und derjenige ist dann eine große Persönlichkeit auf der Erde.
Sie bringen Weisheit und Glück, und dies hat eine kosmische Bedeutung.
Das Entstehen des Weltalls, 1939